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Havelland Ein Saal voller Narren
Lokales Havelland Ein Saal voller Narren
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16:30 20.01.2013
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RATHENOW

. Das Haus war gut besucht, und die Gäste im Blauen Saal erhoben sich von den Stühlen als RCC-Präsident Mario Lienig seine närrischen Amtskollegen nebst Prinzenpaaren und Abordnungen begrüßte.

Ihre Aufwartung machten dem RCC die Karnevalsvereine aus Buckow, Friesack, Garlitz, Kamern und Schollene. Kerstin IV. und Henryk I. vom RCC luden die Prinzenpaare der sechs Gastvereine ein, gemeinsam mit ihnen im Präsidium Platz zu nehmen. Die Präsidenten wurden zu ihrem Volk an die Tische verwiesen. Geklärt war damit, wer wo hingehört. Auch Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger war gekommen und erlebte gemeinsam mit den Gästen einen unterhaltsamen Abend.

Die Gastvereine waren nicht mit „leeren Händen“ gekommen. Als Geschenke mitgebracht hatten sie das Beste aus ihren diesjährigen Sessions-Programmen. Der Gastgeber stand dem nicht nach und präsentierte ebenfalls die Sahnestücke aus seinem aktuellen Programm. So erlebten die Gäste einen prallbunten Abend mit Beiträgen von sieben Karnevalsvereinen. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge.

Gesorgt war also für Abwechslung und Unterhaltung. Die Vereinsorden waren an närrische Würdenträger bereits verteilt worden und so konnte die „Grüne Garde“ des RCC mit ihrem Beitrag gleich das Programm eröffnen, durch das die Gäste von Mario Lienig und Siegfried Grähn als Sprecher geleitet wurden.

Die Rathenower Karnevalisten feiern ihre diesjährige Session unter dem Motto „45 Jahre RCC – unser Manni sagt ade“. Gemeint ist Hofmarschall Manni Stümke, der 44 Jahre im Elferrat mitgemischt hat und sich nun mit einer Abschiedstournee in den karnevalistischen Ruhestand begibt. Bei der Fremdensitzung stieg er noch einmal in die Bütt. Als Jungsenior bekannte er „Die Sturm- und Drangzeit liegt weit zurück.“ Im Alter jenseits der 50 würden Rückenschule und andere Dinge den Tagesablauf bestimmen.

Die Friesacker Kranevalisten schickten ihren „Karl Ludwigkeit“ in die Bütt. In gewohnt humoristischer Weise plauderte Frank Prattki über Alltagssorgen. Sein Navigationsgerät sei ohne Auto abgefahren, in Richtung Polen, klagte er.

Als Friesacker Gesangstrio sorgten Uwe Rahn, Rüdiger Helm und Rita Wernicke für musikalische Stimmung im Saal. Lea Zimmermann und Michelle Krüger aus Garlitz überzeugten als Tanzmariechen auf dem Parkett, wie auch die GCC-Damen im „Discofieber“. Die Sternchen aus Buckow tanzen als „Cowgirls“ und das Männerballett des BCV bekam Beifall für den Beitrag „Cindy und die jungen Wilden“. Die Karnevalisten aus Kamern boten unter anderem eine Gesangsparodie, bei der sie die Bundeskanzlerin aufs Korn nahmen und ihr Männerballett „Sirtaki“. Die Damen aus Schollene legten einen „Schwarzlichttanz“ aufs Parkett. Für den Gastgeber tanzten die „Raketen“. Die beliebten Sternchen sorgten mit dem Cancan für einen stimmungsvollen Abschluss mit großem Finale aller am Programm beteiligten Akteure. (Von Norbert Stein)

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