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Havelland Eine Politikerin, die Märchen mag
Lokales Havelland Eine Politikerin, die Märchen mag
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16:30 25.03.2013
RATHENOW

. Lesen und Vorlesen sollten in jeder Kinderstube zum Alltag gehören. Daran erinnert auch der Internationale Kinderbuchtag, den die Initiative IBBY (International Board on Books for Young People) 1967 ins Leben rief. Die Organisatoren nahmen den Geburtstag des dänischen Dichters Hans Christian Andersen zum Anlass, die Freude am Lesen bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Seither wird jährlich am 2. April der Internationale Kinderbuchtag mit verschiedenen Aktionen in Schulen und Bibliotheken begangen.

Seit Jahren unterstützt auch die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff (CDU) die Initiative und liest Kindern im gesamten Wahlkreis vor. In diesem Jahr durften sich Hortkinder der Grundschule am Weinberg zu einer Vorlesestunde in der Rathenower Stadtbibliothek einfinden. Rund 20 Mädchen und Jungen hatten dort am Montag Platz genommen und lauschten der Geschichte des Storch Kalif. „Mein Lieblingsmärchen“, erklärte Voßhoff.

Der Kalif von Bagdad und sein Diener verwandeln sich mittels eines Pulvers in Störche und können so die Sprache der Tiere verstehen. Einzige Bedingung für die Rückverwandlung, die beiden dürfen nicht lachen. Das gelingt ihnen nicht und so vergessen sie das Zauberwort für die Rückverwandlung. Die Rathenower Kinder hatten aufmerksam zugehört und wussten das Zauberwort: Mutabor – lateinisch für „ich werde verwandelt werden“. Der Kalif und sein Diener mussten erst die Nachteule um Hilfe bitten. Am Ende ging natürlich alles gut aus, „das ist bei einem Märchen so“, erklärte einer der Zuhörer. Die Kinder, die der Politikerin aufmerksam lauschten, sind in Sachen Bücher nicht unerfahren. Fast alle haben einen Leseausweis der Stadtbibliothek und gucken regelmäßig in Bücher. Dabei lesen sie nicht nur für sich. „Ich lese meinem kleinen Bruder vor,“ erklärte ein Junge. Auch dem großen Bruder, Eltern und Cousinen lesen die Kinder der Weinbergschule vor. „Ich lese manchmal meinem Papa Märchen vor, der schläft dann immer ein“, verkündete ein Junge aus der letzten Reihe.

Die Kinder scheinen also Spaß am Lesen und auch am Zuhören zu haben. Ähnlich wie Andrea Voßhoff, die noch heute ab und zu Märchen ließt. Das Vorlesen sei zudem eine schöne Abwechslung im politischen Alltag. Den Lesespaß bei Kindern zu fördern, hält die Politikerin für besonders wichtig, denn der Umgang mit Büchern sei essentiell für das spätere Leben. (Von Christin Schmidt)

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