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Havelland Emma bleibt beliebtester Vorname
Lokales Havelland Emma bleibt beliebtester Vorname
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02:15 01.02.2018
Sie gehörten zu den ersten Havelländern, die 2017 in Nauen geboren wurden: Melina Jane, Tochter von Jeanny Schulze (l.), und Malte Valentin, Sohn von Sabrina Berger. Quelle: Tanja M. Marotzke
Havelland

Das Havelland liegt hinsichtlich der beliebtesten Vornamen im Deutschlandtrend. Bei den frischgebackenen Eltern, deren Kinder im vergangenen Jahr in den Havelland Kliniken in Nauen und Rathenow geboren wurden, ist Emma der eindeutige Favorit. Gleich zehnmal haben sie ihren Nachwuchs so genannt – vor allem im Osthavelland (7). Ähnlich war es in den beiden Vorjahren. Da hatte Emma mit jeweils achtmal die Nase vorn. Quasi ein Dauerbrenner.

Bei den Jungs ist die Sache nicht ganz so eindeutig. Der Deutschland-Spitzenreiter Ben liegt aber auch im Havelland ganz vorn. Sechsmal fand er Eingang in die Geburtsurkunden – zu gleichen Teilen in Nauen und Rathenow – und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert (4). Auf ebenfalls sechs Namensvergaben kam Emil, der allerdings in den bundesweiten Top-Ten gar nicht auftaucht. Dieser Vorname war zudem aber auch nur im Osthavelland erste Wahl bei den Eltern. In Rathenow kam er diesmal nicht vor. Ansonsten gehörten bei den Mädchen Ida, Frieda und Emilia – jeweils fünfmal – zu den beliebtesten Namen der im Havelland geborenen Babys. Mit jeweils viermal folgen Merle, Lena, Mara, Lina, Mia und Lotta.

Einer der Favoriten bei den jungen Eltern, wenn es um Jungennamen ging, war indes auch Leon. Fünfmal fiel die Wahl auf ihn, genauso oft wie im Vorjahr. In der deutschen Hitliste kam er ebenfalls auf Platz drei. Jonas, der dort an zweiter Stelle liegt, rufen im Havelland zumindest vier Elternpaare ihren Sprössling, genauso wie Moritz. Ansonsten waren auch Matheo, Nils, Henry, Jannik, Noah, Levin, Paul und Oskar (jeweils drei) in der Gunst der Eltern vorn.

Insgesamt wurden in den beiden Kliniken der Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr 749 Kinder geboren. Damit liegt deren Zahl fast genauso hoch wie 2016, als mit 758 Neugeborenen so viele Kinder zur Welt gekommen waren wie schon lange nicht mehr. Die meisten Babys erblickten in den Nauener Kreißsälen das Licht der Welt, nämlich 393. Die Mädchen hatten mit 201 Geburten leicht die Überhand. In Rathenow war das Verhältnis umgekehrt. Von den 356 neuen Erdenbürgern waren 188 Jungen – zwanzig mehr als Mädchen.

Auch im Vorjahr gab es Neugeborene, die mehr als fünf Kilogramm wogen. Dabei brachte Lotta Matilda in Rathenow mit 5250 Gramm am meisten auf die Waage. In Nauen war Felix der Spitzenreiter, bei dem 5080 Gramm zu Buche standen. Relativ weit abgeschlagen kam Luis auf 4710 Gramm. Hinsichtlich der Größe hatte 2017 nach längerer Zeit mal wieder ein Kind die 60-Zentimeter-Marke geknackt. Das schaffte Felix Fritz, der es in Nauen genau auf diesen Wert brachte.

Zwillingspärchen wurden ebenfalls wieder geboren. Gleich sechsmal halfen die Hebammen zwei Kindern nacheinander auf die Welt. Alle möglichen Kombinationen waren darunter, so auch zweimal zwei Jungen in Rathenow und zweimal Junge/Mädchen in Nauen.

Von Andreas Kaatz

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