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19:43 19.01.2018
Das Black Bird Café Trio spielte auf dem Neujahrsempfang. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Kerzenschein und Suppenduft bestimmten den ersten Eindruck im großen Saal der Falkenseer Stadthalle. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) hatte Freitagabend zum Neujahrsempfang geladen. Rund 300 Frauen und Männer waren gekommen.

Wahrscheinlich hatte Florence Isabelle Rafaramalala den klangvollsten Namen unter den Geladenen, sie ist die Geschäftsträgerin der Botschaft Madagaskar, die am Ufer des Falkenhagener Sees den Sitz hat. Die Botschafterin war Teil einer großen Menschenmenge: Eine Staatssekretärin, ein Bundestagsabgeordneter, drei Landtagsabgeordnete, ein Landrat, ein Ex-Landrat, Bürgermeister der Nachbargemeinden, Olympiasieger und Weltmeister waren darunter. Und jede Menge Leute, die nicht in so prominenten Regionen in und für Falkensee wirken.

Hubert Kaufhold ist so einer. Er gehört zu den Frauen und Männern, die im Dezember mit dem Bürgerpreis der Stadt Falkensee ausgezeichnet wurden. Und weil er bei der Auszeichnungsveranstaltung damals verreist war, bekam er die Auszeichnung am Freitag in der Stadthalle überreicht. Seit vielen Jahren gehört er zu denen, die im Verein Lebenshilfe Menschen mit geistigen Behinderungen helfen.

Menschen und Zahlen – sie bestimmten die Rede des Bürgermeisters zu dem Empfang. Mit „Sicher ist sicher“ hatte er sich ein Thema gewählt, das viele beschäftigt. Sicherheit und Ordnung tragen zur Lebensqualität bei, auch in Falkensee. 10 Millionen Euro für einen neuen Polizeikomplex, 6 Millionen Euro für eine neue Feuerwache – das sind die Zahlen. Dahinter stehen Gebäude und Technik, die aber ohne die Menschen nichts wären. Der Einsatz der Feuerwehr vor wenigen Tagen in der Milanstraße zeigte es: 89 Feuerwehrmänner aus Falkensee, aber auch aus Brieselang, Dallgow-Döberitz und Schönwalde-Glien waren im Einsatz, 41 Frauen und Männer des Rettungsdienstes kamen hinzu, um den schlimmen Wohnungsbrand zu bändigen und die Bewohner zu versorgen. „Ob es stürmt oder schneit, Polizei, Rettungsdienst und Polizei sind 365 Tage im Jahr im Einsatz“, erinnerte Müller an die Arbeit in diesen Bereichen. Hinzu kommen die Freiwilligen Feuerwehren. „All das ist nicht selbstverständlich. Deshalb geht ein riesengroßes Dankeschön an die Einsatzkräfte und auch an ihre Familien“, sagte Heiko Müller.

Abschied: Der in Falkensee lebende Olympiasieger Andreas Dittmer wird Trainer in Kanada. Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee wächst und verändert sich. Das schlägt sich auch im Bauen nieder: Das Vicco-von-Bülow-Gymnasium erhält eine neue Turnhalle, in Finkenkrug wird eine neue Kita gebaut. Mehr als 44 000 Einwohner zählt die Stadt inzwischen. Der Bürgermeister begrüßte manch neues Gesicht in der Stadt: Dazu zählt mit Luise Herbst eine neue Dezernentin im Rathaus. Der Bürgermeister verabschiedete aber auch Falkenseer, wie den dreifachen Olympiasieger Andreas Dittmer, der eine Trainerlaufbahn in Kanada starten will.

Nach all den Reden und Glückwünschen gab es dann Gelegenheit zu Gesprächen unten den Gästen des Empfangs. Bei Currywurst und Kürbissuppe war das entspannt möglich, das Falkenseer Black-Bird-Café-Trio sorgte für den musikalischen Ausklang des großen Abends der Begegnungen.

Von Marlies Schnaibel

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