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Havelland Erntemaschine verursacht Flächenbrand
Lokales Havelland Erntemaschine verursacht Flächenbrand
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20:09 26.06.2019
Das Feld brannte wegen des starken Windes auf einer großen Fläche. Quelle: Joachim Wilisch
Rathenow

Es war gegen 16.30 Uhr am Mittwoch, als plötzlich beißender Rauchgeruch die heiße Luft in der Stadt erfüllte. Wenig später heulte die Sirene und die Rathenower Feuerwehr rückte aus. Auf einem Feld hinter der Straße „An den Erbsländern“ brannte eine große Fläche.

Zu einen Flächenbrand auf einem Feld zwischen Göttliner Chaussee und der Straße „An den Erbsländern“ in Rathenow wurden am späten Mittwochnachmittag die Feuerwehren aus den Städten Rathenow und Premnitz sowie dem Amt Nennhausen gerufen. Es gab vier Verletzte.

Wie sich herausstellte, hatte eine Erntemaschine, die heiß gelaufen war, das Feuer entzündet. Wehrführer Oliver Lienig und Rathenows Stadtbrandmeister Jörg Eichmann war klar, dass Unterstützung notwendig ist. Die Feuerwehren im Amt Nennhausen und in der Stadt Premnitz wurden alarmiert, ebenso die Ortsteilwehren der Stadt Rathenow.

Lange Schlauchleitung

Eine Herausforderung war, die Schlauchleitung von den Hydranten zum Einsatzort zu verlegen. Noch an der Göttliner Chaussee wurde ein Hydrant angezapft, ebenso in der Straße „An den Erbsländern“ und im „Bullenwinkelweg“. „Wir waren mit rund 70 Leuten vor Ort sagte Jörg Eichmann.

Angst um Hab und Gut

Eine besondere Herausforderung war der starke Wind. Der blies stark in Böen aus Richtung Nordost und sorgte dafür, dass sich das Feuer rasend schnell ausbreitete. Eine Anwohnerin der Straße „An den Erbsländern“, deren Haus direkt an das Feld grenzt, hatte Angst um Hab und Gut und nicht zuletzt ihre Gesundheit.

Die Feuerwehren waren mehrere Stunden im Einsatz. Quelle: Joachim Wilisch

„Wir haben gesehen, wie der Mähdrescher auf dem Feld unterwegs war“, sagte die Anwohnerin. „Plötzlich hatte er Feuer gefangen.“ Unmittelbar danach hätten Feldarbeiter versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu löschen, was wenig brachte. Kurz darauf war auch schon die Feuerwehr da. Wie nah die Flammen gekommen waren, verraten die Spuren auf dem Grundstück der Anwohnerin. Ein Rasenstück und ein Teil der Hecke waren bereits verkohlt.

Mit Wasser geschützt

Die Feuerwehr musste keine Anwohner evakuieren. „Viele haben ihre Grundstücke selbst mit Gartenwasser geschützt“, sagte Jörg Eichmann. Die Feuerwehrfahrzeuge waren entlang der Göttliner Chaussee, der Straße „An den Erbsländern“ und dem „Bullenwinkelweg“ aufgestellt. Nachdem die Flammen erstickt waren begannen die Wehrleute damit, das Feld abzuharken.

Rettungsdienst vor Ort

Richtung Göttlin und in der Straße „An den Erbsländern“ durften während des Einsatzes keine Autos fahren. Sie mussten umkehren. Wie Stadtbrandmeister Jörg Eichmann sagte, gab es vier Verletzte. Sie seien vom Rettungsdienst der Havelland Kliniken versorgt worden.

Die Hitze machte den Rettern zusätzlich zu schaffen. Quelle: Joachim Wilisch

Gegen 18 Uhr rückten die Feuerwehrfahrzeuge zum Teil ab. Fertig waren die Wehrleute da aber noch nicht. „Wir werden hier noch ein Auge auf die Fläche haben“, sagte Jörg Eichmann.

Lob vom Bürgermeister

Vor Ort war auch Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger. Er zeigte sich zufrieden mit dem schnellen und umsichtigen Handeln der Feuerwehr. „Wieder einmal hat die Wehr gezeigt, wie gut die einzelnen Einsatzgruppen vernetzt sind und wie schnell sie vor Ort sind, um Schlimmeres zu verhindern.“ Beeindruckend sei auch die Zusammenarbeit der Wehren aus den verschiedenen Kommunen gewesen.

Von Joachim Wilisch

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