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Falkensee 7020 Euro für neue Spielgeräte
Lokales Havelland Falkensee 7020 Euro für neue Spielgeräte
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16:39 24.12.2018
Emine (10), Leonie (11), und Ryan (10) feiern Heiligabend in ihrer Wohngruppe. Bald können sie auch die neuen Spielgeräte nutzen. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

In rot und gold erstrahlt die festlich geschmückte Nordmanntanne. Liebevoll haben die Kinder der ASB-Wohngruppe „Aurora“ ihren Weihnachtsbaum in Szene gesetzt. Heute ist Heiligabend und die meisten verbringen ihn hier in der Ruppiner Straße. „Wir werden erstmal spazieren gehen oder in die Kirche. In der Zwischenzeit kommt dann der Weihnachtsmann und bringt die Geschenke“, erzählt Leonie (11) aufgeregt.

Freude bei 60 Kindern

Das größte Geschenk, liebe Leser, haben Sie den Kindern bereitet. Nicht nur die Gruppe „Aurora“, sondern auch die anderen sechs Wohngruppen, in denen insgesamt rund 60 Kinder untergebracht sind, freuen sich über die großzügigen Spenden. In den vergangenen Wochen sind unglaubliche 7020 Euro zusammengekommen. Dafür möchte sich die MAZ-Lokalredaktion bei Ihnen bedanken.

Das Geld fließt in voller Höhe in den Abriss des alten Kletterturms und die Anschaffung neuer Spielgeräte für den zentralen Spielplatz auf dem ASB-Gelände in der Ruppiner Straße in Falkensee.

Ein großes Trampolin soll her

Auch Leonie, Ryan und Emine sind von der Höhe der Summe überwältigt und lassen ihrer Fantasie freien Lauf: „Dann bekommen wir ja wirklich ein Trampolin, ich hoffe eins, auf dem man zu Dritt hüpfen kann und das ganz tief in den Boden gebuddelt wird“, so die zehnjährige Emine. „Und eine Riesenrutsche, die richtig steil ist, und am Ende ist ein Pool, in den wir dann reinrutschen. Das wird cool“, scherzt Leonie. „Der alte Kletterturm wird uns zwar fehlen, schließlich hat er immer dazu gehört. Aber es ist schön, dass etwas Neues kommt, das wir dann auch wirklich nutzen können“, sagt Ryan.

Ein Ort für die ganze Familie

Während der gesamten Vorweihnachtszeit berichtete die MAZ über den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und seine vielen Facetten. Denn neben den stationären Wohngruppen hat es der ASB geschafft, ein ganzheitliches System zu schaffen, das alle Lebensbereiche abdeckt: Vom Schulprojekt in der Potsdamer Straße über das Familienprojekt mit gleich zwei Standorten in der Gartenstadt bis hin zur Reittherapie und den Lesepaten. Spielgruppen, Elternkurse, der Jugendklub „XXL“, Angebote für Senioren im Mehrgenerationenhaus und tolle Projekte, wie der Selbstbauraum oder der Sportkeller, machen das ASB-Gelände zu einem Ort für die ganze Familie. Schön, dass nun auch der Spielplatz wieder für alle zugänglich gemacht werden kann.

Spielplatz wird neu ausgestattet

Zwei bis drei kleinere Geräte sind vorerst geplant, sagt Steffen Golz, stellvertretender Leiter der stationären Hilfen zur Erziehung. Was die am Ende kosten, bleibt abzuwarten. Denn Aufbau und Transport sind wegen der hohen Sicherheitsstandards fast noch einmal so teuer, wie die Geräte an sich. Sobald die Arbeiten in der Ruppiner Straße beginnen, ist die MAZ vor Ort und stellt den neuen Spielplatz vor.

Bevor es jedoch soweit ist, wird heute erst einmal Weihnachten gefeiert. Bis auf zwei Kinder ist die Gruppe „Aurora“, in der zurzeit neun Kinder leben, an Heiligabend komplett. „Wir stellen dem Weihnachtsmann natürlich Kekse und Milch hin, wie es sich gehört“, sagt Leonie. „Es gibt ganz traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat. Ich denke nicht, dass auch nur ein Kind heute pünktlich ins Bett kommt“, lacht Erzieherin Gabriele Fischer. Alle seien sehr aufgeregt und würden natürlich ausgiebig mit ihren Geschenken spielen wollen.

Von Laura Sander

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