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Falkensee Bundespräsident übernimmt Patenschaft für siebtes Kind einer Großfamilie
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17:14 13.11.2019
Heiko Müller begrüßte die Familie im Rathaus. Quelle: Danilo Hafer
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Falkensee

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Falkenseer Familie Reinhardt übernommen.

Bürgermeister Heiko Müller (SPD) überreichte der Großfamilie am Dienstag die Patenschaftsurkunde und ein Geldgeschenk von 500 Euro. Die kleine Sophia kam erst vor drei Monaten in einem Schöneberger Geburtshaus zur Welt und hält die Falkenseer Familie nun mächtig auf Trab.

Familie zog vor fünf Jahren nach Falkensee

„Das wir so viele Kinder haben hat sich irgendwie ergeben und wir sind damit sehr glücklich“, sagte Vater Erol Reinhardt. Der 44-Jährige arbeitet als Polizist in Berlin. Seine Frau kümmert sich um den Alltag im Haus.

Vor etwa fünf Jahren ist die Familie von Berlin in die Gartenstadt gezogen. „Unsere Wohnung ist einfach zu klein geworden. Daher hatten wir uns nach einem Haus im Umland umgesehen und sind in Falkensee gelandet“, so Erol Reinhardt.

Das Eingewöhnen sei der Familie nicht schwer gefallen. Geholfen habe dabei sicher auch der Sportsgeist der fünf Söhne, die alle in Sportvereinen aktiv sind.

Kinder zwischen drei Monaten und 18 Jahren

Der älteste Sohn ist 18 Jahre alt und absolviert derzeit eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Die anderen gehen noch zur Schule und streben erst einmal das Abitur an.

Der Alltag der Großfamilie habe feste Rituale. Viele Freiräume gebe es da nicht. „Wenn ich vom Dienst komme, geht es mit den Sportvereinen weiter, dann Abendessen und Hausaufgaben“, sagt Erol Reinhardt. Entspannter sei es an den Wochenenden.

Nicht nur für die Familie, auch für Falkensees Bürgermeister Heiko Müller war dies ein besonderer Anlass. „Sieben Kinder! Das kommt heute nicht so oft vor und ist eine besondere Leistung der Eltern“, sagte er. Aber auch die Kinder selbst müssten in einer Großfamilie mehr Verantwortung übernehmen.

Zusatzgeschenk der Stadt

Als Dankeschön und für einen guten Start ins Leben hat die Stadt zum Geschenk des Bundespräsidenten noch etwas dazu gelegt. Für die kleine Sophia gab es eine Decke und Socken. Für die größeren Kinder eine Spielesammlung für gemeinsame Abende am großen Familientisch.

Seit 1949 wurden insgesamt über 80 000 Ehrenpatenschaften übernommen. Der Bundespräsident bringt damit die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck und stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für das Gemeinwesen haben.

Von Danilo Hafer

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