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Falkensee Dankeschön-Abend für Retter und Helfer
Lokales Havelland Falkensee Dankeschön-Abend für Retter und Helfer
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11:00 28.09.2019
In der Kirche dabei waren: Babette Dietrich, Luise Herbst (Stadtverwaltung Falkensee), Dirk Lausch, Fredy Lange (hinten v.l.). sowie Pfarrerin Gisela Dittmer, Dagmar von Kleist, Daniel Brose (vorn v.l.). Quelle: Enrico Berg
Falkensee

Der Alltag von Polizei, Feuerwehr und medizinischen Rettungskräften ist nicht immer einfach. Sie setzen Leib und Leben ein, um anderen zu helfen. Also hatten sich Dagmar von Kleist, eine der Literatur-Ladies aus Falkensee, und Gentleman Dirk Lausch überlegt, diese Retter mal in den Mittelpunkt zu rücken. Sie organisierten in der Seegefelder Kirche einen Abend unter dem Motto: „Ein Danke hätte genügt!”

Hauptamtliche unterstützen Ehrenamtliche

Retten, Löschen, Bergen, Schützen – das sind die Aufgabengebiete der Feuerwehr. „Dabei unterstützen täglich sechs hauptamtliche Feuerwehrleute die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr in Falkensee”, erzählte der Falkenseer Stadtwehrführer Daniel Brose.

Viele Facetten bei der Polizei

Über die vielen Facetten des Polizeiberufes informierte die Gäste am Freitagabend der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Havelland Hauptkommissar Fredy Lange. „Es gibt die Schutz-, Wasserschutz-, Verkehrs- und Kriminalpolizei, die Hubschrauberstaffel, das Spezialeinsatzkommando und das Landespolizeiorchester. Unsere Beamten haben den Anspruch, immer für die Menschen da zu sein, und das jeden Tag”.

Dagmar von Kleist und Dirk Lausch lasen ernste und heitere Meldungen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor, wobei die Helfer die lustigen Meldungen weniger amüsant empfanden.

Oft fehlt der Respekt gegenüber den Beamten

„Augenfällig ist“, so Freddy Lange, „dass Polizei und Retter im Alltag immer öfter mit passivem oder aktivem Widerstand konfrontiert sind und der Respekt gegenüber den Beamten fehlt.“Das sei oft dem Alkohol oder Drogen geschuldet. Es gebe aber auch positive Erlebnisse. „Manchmal melden sich Tage später Menschen bei uns und bedanken sich für unsere Hilfe”, berichtete der Hauptkommissar.

Zwischen den Reden unterhielten die Jettasingers mit Gospelgesang das Publikum.

Rettungsdienst wird oft zu unrecht gerufen

Über den bodengebundenen Rettungsdienst klärte Babette Dietrich von der Havelland- Kliniken Unternehmensgruppe auf. der werde seit einiger Zeit verstärkt in Anspruch genommen. „Wir würden uns wünschen, dass die Menschen kurz überlegen, bevor sie den Notruf wählen, ob ein wirklicher Notfall oder ein lebensbedrohlicher Zustand vorliegt. Das würde die Arbeit der Retter erleichtern.” Oft werde der Rettungsdienst angefordert, obwohl ein Gang zum Arzt am nächsten Tag ausgereicht hätte.

Ein Dauerthema beim Rettungsdienst sind nach wie vor die Rettungsgassen nach Unfällen. Trotz Aufklärung würden die Retter immer wieder aufgehalten, weil kein Platz zum Durchfahren sei. „Zeit ist das wichtigste Gut im Rettungsdienst”, sagte Babette Dietrich.

Von Hannelore Berg

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