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06:32 13.04.2018
Laden ein: die Falkenseer Künstlerinnen. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Vor 25 Jahren hat die Sache mit den Tagen des Offenen Ateliers begonnen. Am 5. und 6. Mai ist es wieder soweit. Was inzwischen als landesweite Aktion bekannt ist, nahm 1993 in Falkensee seinen Anfang.

Hochburg der Kreativen

Falkensee erweist sich auch in diesem Jahr als eine Hochburg der Kreativen und Künstler. Nur die Landeshauptstadt Potsdam hat mehr Stationen zu bieten. In Falkensee sind 21 Galerien und Ateliers geöffnet. Manchmal ist es gar keine Galerie im klassischen Sinne, sondern „Kunst im Garten“. Wie bei Petroula Papalexandrou und Monika Lorek im Hirschsprung von Waldheim. Das idyllisch gelegene Wohngebiet ist auch Wohnort der Autorin Dorothea Flechsig. Die Autorin geht der Frage nach: „Wie entsteht ein Kinderbuch“, sie lädt zu Lesungen ein. Die Illustratorin Katrin Inzinger malt mit Kindern kleine Buchillustrationen.

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Verteilt über alle Stadtteile

Über alle Stadtteile verteilt, stellen sich Künstler vor. Am Mittwoch trafen sich einige von ihnen in der Galerie des Falkenseer Museums. Bürgermeister Heiko Müller begrüßte sie und lobte die Aktion, die für die Vielfalt der Stadt stehe. Die Kommune unterstütze die Aktion, wenn auch die organisatorischen Fäden beim Landkreis zusammenlaufen.

Nicht immer klappt da alles, in diesem Jahr stockt die Verteilung der Broschüre. Das beklagten mehrere der Frauen, die am ersten Maiwochenende auf viele Besucher hoffen. Denn die Idee zu diesen Tagen des offenen Ateliers wird von allen sehr gelobt.

Positiv überrascht

„Im vergangenen Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht“, sagte Mosaik-Künstlerin Claudia Kunert. „Ich war damals positiv überrascht, wie viele Leute kamen und wie viele interessierte Gespräche es gab.“

Als Gäste haben sich mehrere Akteure eingeladen. So auch wieder Sabine Waldner. Sie zeigt in der Seepromenade handgefertigte Glasperlen, eine Kunsthandwerkergruppe geflüchteter Frauen „miteinander.verstrickt“ stellt aus. Die Malerin Anna Filimonova in Finkenkrug zeigt eigene Bilder, aber auch Arbeiten von einigen ihrer Malschüler.

Vergnügliches am Nachmittag

„Es schadet nicht, vergnügt zu sein“, meinte Heide Kerwien. So der Titel einer Lesung, zu der sie für Sonntag einlädt; so könnte aber auch das Motto des kunstvollen Wochenendes am 5. und 6. Mai sein. Das Falkenseer Museum ist an beiden Tagen geöffnet, zu sehen sind Bilder des Falkenseer Malers Hermann Lüddecke. Er selbst ist am Samstagnachmittag in der Galerie.

Das Programm ist auf der Seite www.falkensee.de zu finden.

Von Marlies Schnaibel

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