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Falkensee Zum Todestag von Heinrich Zille
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18:47 11.09.2019
Armin Baptist, Gisela M. Gulu und Lusako Karonga haben das Programm erarbeitet. Quelle: privat
Falkensee

Ein Kabinettstück mit Anekdoten, Geschichten, Zeitzeugnissen, Berliner Liedern, Gedichten und Musik wird am Sonntag im Falkenseer Becher-Kulturhaus geboten. Zum 90. Todestag von Heinrich Zille haben Gisela M. Gulu, Lusako Karonga und Armin Baptist eine literarisch-musikalische Veranstaltung „Heinrich Zille und sein Milljöh“ erarbeitet.

Mochte die vornehme Welt über ihn die Nase rümpfen und ihn „Rinnsteinmaler“ nennen, der es mit den Ärmsten der Armen hielt, mit den Heruntergekommenen, den Bewohnern der Hinterhöfe, mit „Bordsteinschwalben“ und Obdachlosen und mit Berliner Rotznasen, deren elende Kindheit sich zwischen Müllkästen und Kellerwohnungen abspielte.

Die einfachen Berliner liebten ihn: ihren „Pinselheinrich“. Weil er sie verstand in ihrem Elend, dem sie mit Galgenhumor und Courage Paroli boten, weil er ihre kleinen Freuden und großen Sorgen teilte. Sein Zeichenstift machte sie alle berühmt.

Zeichner, Maler Fotograf und Chronist

Und schließlich machten ihn seine bitterbösen Zeichnungen, Lithografien, Grafiken und Fotos selber zur Berühmtheit und sogar zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste, der dennoch kein „feiner Pinkel“ wurde und den „Kindern der Straße“ die Treue hielt. Und an einem Augustmorgen 1929 begleiteten ihn Tausende zum Stahnsdorfer Friedhof, wo er ein Ehrengrab bekam.

Dass Heinrich Zille neben seinem Können als Zeichner, Maler und Fotograf auch ein scharfsichtiger literarischer Chronist seiner Zeit war, ist weniger bekannt. Das Programm greift kräftig hinein in „Zilles Milljöh“.

Die Veranstaltung am Sonntag beginnt um 16 Uhr, der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Von MAZonline

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