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17:51 17.07.2019
Der Showkünstler Santos kam bei den Senioren gut an – Er trat nicht zum ersten Mal vor den Falkenseern auf. Quelle: Danilo Hafer
Falkensee

„Das Becher-Kulturhaus ist für uns alle ein Ort zum Wohlfühlen. Es ist eine kleine Heimat geworden“, erzählte Brigitte Kerl. Die 83-Jährige ist seit 25 Jahren Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Falkensee und hatte auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Kulturhaus Johannes R. Becher zum traditionellen Sommerfest in den Garten des Hauses geladen.

Rund 110 Senioren folgten der Einladung und trafen sich zu Kaffee und Kuchen sowie einem gemeinsamen Plausch bei lockerer Musik.

Showkünstler Santos begeisterte die Senioren

Unterbrochen wurde die Gemütlichkeit nur von der, von den Senioren sehnlichst erwarteten, Show des Akrobatikkünstlers „Santos“. Dieser überzeugte nicht nur als Strauß auf Stelzen sondern zwängte sich sogar in eine kleine Box.

„Ich habe vor einigen Jahren einen Auftritt von ihm gesehen, es ist immer beeindruckend“, sagte Margot Jung. Die 78-jährige Falkenseerin kommt schon seit 20 Jahren ins Kulturhaus und ist auch sonst bei allen Veranstaltungen des AWO-Ortsvereins mit dabei.

Jedes Jahr eine große Reise

„Ein Höhepunkt im Jahr ist natürlich immer die große Reise“, sagte sie. Fünf bis sechs Tage ist die Gruppe von Senioren dann unterwegs. Im vergangenen Jahr zog es sie etwa ins Zittauer Gebirge. In diesem Jahr geht es nach Bornholm. Am liebsten, so scheint es, verbringen die Senioren aber Zeit in „ihrem“ Falkensee.

„Ich war schon als Kind immer in den Ferien in Falkensee, als ich selbst noch in Berlin gelebt habe. 1998 bin ich dann hierher gezogen und möchte nicht mehr weg“, so Margot Jung. Es gebe viele Kulturveranstaltungen, im Becher-Haus, aber auch andernorts und auch sonst gebe es in der Stadt alles was sie zum Leben braucht. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagte die 78-Jährige.

Brigitte Kerl führt den AWO-Ortsverein seit 25 Jahren. Quelle: Danilo Hafer

Das Becher-Kulturhaus ist dabei der Haupttreffpunkt für die Mitglieder des AWO-Ortsvereins aber für viele andere Senioren. „Wir kommen hier zu Gesprächen zusammen, veranstalten Infoabende und nehmen auch immer an den vielen Kulturveranstaltungen des Hauses teil“, sagte Brigitte Kerl. Sie sei sehr froh darüber, dass das Haus auch zum 100. Jubiläum der AWO weiter für alle offen ist.

Neue Gesichter sind gern gesehen

„Mit dem Kulturhaus, der Bibliothek, dem Museum und dem Haus am Anger gibt es reichlich Angebote für ältere Menschen, die nicht mehr so häufig die Möglichkeit haben nach Berlin zu fahren, um dort ins Theater zu gehen“, so Kerl.

Ein wenig möchte die 83-Jährige noch die Zügel des Ortsvereins in der Hand halten, auf lange Sicht wolle sie den Vorsitz aber an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin übergeben. „Es ist nur gar nicht so leicht, auch neue Mitglieder, die vielleicht auch etwas jünger sind, für ehrenamtliche Arbeit zu begeistern“, sagte sie.

Insbesondere würde sich Brigitte Kerl darüber freuen, wenn auch neu Zugezogene den Weg ins Becher-Haus finden. „Niemand muss Scheu haben herzukommen, wir nehmen jeden mit offenen Armen auf“, sagte die Falkenseerin.

Im Garten des Kulturhauses feierten die Senioren an diesem Mittwoch noch bis zum späten Nachmittag. Im nächsten Jahr treffen sich dann alle wieder.

Von Danilo Hafer

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