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Falkensee Falkenseer Spielplätze im MAZ-Check
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17:45 11.04.2019
Marvin und Felix klettern am liebsten auf dem Schiff herum, das auf dem Spielplatz am See im Sand versinkt. Quelle: Laura Sander
Falkensee

In Windeseile erklimmt Marvin das versunkene Schiff. Bruder Felix folgt ihm mit Gebrüll. In echter Piratenmanier kapern die Jungen das maritime Klettergerüst auf dem Spielplatz am Falkenhagener See.

Mutter Stefanie Hanisch ist von der Vielfalt des Falkenseer Spielplatzes begeistert: „Noch ist die Matschstrecke nicht in Betrieb, aber sie ist natürlich der Renner. Wir kommen aus Finkenkrug und sind eigentlich ,Feuri’-Fans“, so die Falkenseerin.

„Dass man sich am See Tretboote ausleihen kann und die Möglichkeit hat, ein Eis zu essen ist natürlich ein großer Vorteil. Außerdem ist hier für jedes Alter etwas dabei und es ist super sauber“, so Hanisch.

Der „Feuri“ in Finkenkrug

Am „Feuri“ in der Finkenkruger Feuerbachstraße schätzen Eltern und Kinder vor allem die Naturverbundenheit. So auch Luise, die dem Spielplatz gemeinsam mit ihrem Sohn täglich einen Besuch abstattet. „Die große Sandfläche ist toll zum Buddeln, der Tunnel ist ein großes Abenteuer“, so die Falkenseerin.

„Die Nestschaukel ist sehr beliebt, ansonsten kann man perfekt Fangen und Verstecken spielen“, sagt auch Lydia, die den „Feuri“ regelmäßig mit ihrem Babysitter-Kind besucht.

24 Spielstätten gibt es in Falkensee zu erkunden. Im vergangenen Jahr investierte die Stadt rund 175 000 Euro in Kontrollen und Instandhaltung. Da hat sich gelohnt, finden Falkenseer Eltern.

Insgesamt gibt es in Falkensee 24 große und kleine Spielstätten zu erkunden. Erst im Januar wurde der jüngste Spielplatz der Gartenstadt freigegeben. Das Spielband am Lärmschutzwall erstreckt sich über 500 Meter, das Bespielen von Trampolin, Kletterkombinationen und weiteren Geräten kann so gut mit einem Spaziergang verbunden werden.

„Eigentlich ist ein Spielplatz in der Nähe des Wohnorts am praktischsten, aber wir probieren gern mal etwas Neues aus. Wie zum Beispiel den Spielplatz in Waldheim – der soll toll sein“, sagt Stefanie Hanisch.

Unter Bäumen spielen in Waldheim

Am Hirschsprung in Waldheim kann unter alten und jungen Bäumen gespielt, geplanscht und gerutscht werden. Höhepunkt ist die Seilbahn. Infotafeln laden zum munteren Wildtier-Raten ein, die Schatten spendenden Bäume sind im Sommer ein klarer Vorteil.

Kletterkombi mit Hunde-Problem

Ganz ungeschützt, aber deswegen nicht weniger beliebt, steht die Kletterkombination auf der Spielwiese an der Schwarzburger Straße. Hier sind Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn gefragt, weiß Brigitte Krüger, die im nahe gelegenen Wohngebiet zuhause ist. „Der Spielplatz ist gut besucht, eigentlich sind immer Kinder hier“, so die Seniorin mit Blick auf die verwaiste Kletterkombination.

„Nicht so schön ist, dass auf der angrenzenden Wiese oft Hunde ohne Leine herumlaufen. Das passt nicht mit spielenden Kindern zusammen und eigentlich herrscht doch Leinenpflicht“, so die Falkenseerin.

175.000 Euro für Kontrollen und Instandhaltung

Alle öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet werden wöchentlich vom städtischen Fachbereich Grünpflege auf ihre Sicherheit kontrolliert. Müllbehälter werden geleert und Reparaturen erledigt. Tägliche Kontrollen gibt es unter anderem am Skaterplatz an der Rosenstraße, am Bolzplatz am Bahnhof Finkenkrug, auf dem Spielplatz am See und dem „Feuri“.

Rund 175.000 Euro ließ sich die Stadt im vergangenen Jahr diese Maßnahmen kosten. Jährlich stehen im Haushalt 10.000 Euro sowie 1785 Euro aus einem Sponsoringvertrag für Neuanschaffungen zur Verfügung.

Überblick über die Falkenseer Spiellandschaft

Einen Überblick über Falkensees Spiellandschaften gibt es auf www.falkensee.de sowie im neuen Flyer „Falkenseer Spielanlagen“, der ab der kommenden Woche im Bürgeramt und im Rathaus ausliegt.

Von Laura Sander

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