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Falkensee Tennisclub Gelb-Weiß bekommt Geld für neue Heizung
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15:04 14.05.2019
Landrat Roger Lewandowski überreichte Tennisclub-Chef Wolf Böttcher den Fördermittelbescheid für die neue Heizung. Quelle: Danilo Hafer
Falkensee

22 Jahre ist die Heizungsanlage des Falkenseer Tennisclub Gelb-Weiß mittlerweile alt. In letzter Zeit hat sie den Clubmitgliedern eher Kopfschmerzen gebracht, anstatt warme Räume und heißes Wasser. „Im letzten Winter hat sie dann komplett die Füße hochgerissen“, sagte Clubchef Wolf Böttcher.

6600 Euro kommen vom Landkreis

Doch die Zeiten der ständigen Reparaturen werden bald vorbei sein. Rund 10000 Euro investiert der Verein in eine neue Heizungsanlage. Möglich ist dies auch, weil der Landkreis 6600 Euro aus dem „Goldenen Plan Havelland“ dazu gibt. Landrat Roger Lewandowski (CDU) übergab Montagabend einen entsprechenden Fördermittelbescheid.

Mit der neuen Heizung werden sich die Bedingungen im Clubheim, direkt neben dem Center Court in der Fehrbelliner Straße, enorm verbessern. Derzeit zählt der 1927 gegründete Verein rund 200 Mitglieder. „Fast die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche“ erklärte Wolf Böttcher.

Übergabe auf dem Center Court: Mit dem Geld aus dem „Goldenen Plan“, wird eine neue Heizung angeschafft. Quelle: Danilo Hafer

Die goldenen Zeiten, als bekannte Profis wie Boris Becker oder Steffi Graf für einen Boom des Tennisports sorgten, seien allerdings vorbei. Die Nachfrage sei aber dennoch gegeben. „Und gerade für Kinder und Jugendliche ist Tennis eine ideale Sportart, weil sie nicht nur Motorik und Koordination erlernen, sondern auch ein soziales Miteinander im Verein erleben“, betonte Böttcher.

In jüngster Vergangenheit konnte der Vorstand zudem den Trend ausmachen, dass viele Zugezogenen aus westlichen Regionen Deutschlands, in ihrer neuen Heimat in Falkensee wieder mit dem Tennis anfangen.

Großer Traum von der eigenen Tennishalle

Trotz aktiver Jugend gibt es auch beim Falkenseer Tennsiclub ein großes Sorgenkind. „Wir haben keine eigene Halle. Das bedeutet, dass wir uns im Winter für das Training irgendwo einmieten müssen, das können sich aber nicht alle Mitglieder, insbesondere junge Familien, leisten“, so Böttcher.

Eine eigene Halle wäre der große Traum des Tennisclubs. Allein werden sie solch ein Projekt aber nicht auf die Beine stellen können.

Den Platz mit Clubheim betreibt der Verein selbst. „Das ist eine Besonderheit in Falkensee aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung für den Verein, die mit viel Verantwortung einhergeht“, betonte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD).

Üblicherweise würden Vereine kommunale Sportflächen pachten. Laut Verein sei es mittlerweile einfacher einen Investor für eine Tennishalle zu finden, als ein Grundstück. Jetzt kommt aber erstmal die neue Heizung.

Von Danilo Hafer

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