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Falkensee Auch Feuerwehrleute aus dem Havelland helfen
Lokales Havelland Falkensee Auch Feuerwehrleute aus dem Havelland helfen
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14:51 24.08.2018
Der Waldbrand bei Treuenbrietzen wurde von Feuerwehrleuten aus dem ganzen Land bekämpft. Quelle: Julian Stähle
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Havelland

Rund 80 Feuerwehrleute aus dem Havelland haben in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag bei dem großen Großbrand in Südbrandenburg geholfen. So sind die Falkenseer Kameraden am Donnerstag gegen 19 Uhr ausgerückt, Freitagmittag kehrten sie nach einer schweren Nacht zurück. Sie gehörten mit ihren beiden Fahrzeugen zur Havelländischen Brandschutzeinheit, die bei Treuenbrietzen Hilfe leistete.

Große Kraftanstrengung

 Die Havelländer hatten den Auftrag, die Ortschaft Klausdorf als eine der drei evakuierten Orte vor dem nahenden Feuer zu schützen. Das war mit sehr großen Kraftanstrengungen verbunden. Zu den Helfern vor Ort zählten auch die Brieselanger Feuerwehrleute, nach Angaben von Gemeindewehrführer Marco Robitzsch halfen sie bei den Vorbereitungen der Löscharbeiten und dämmten die Flammen in einer Kiefernschonung ein.

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Dank von Vize-Landrätin

Elke Nermerich, Erste Beigeordnete und stellvertretende Landrätin im Landkreis Havelland, dankte am Freitag den Einsatzkräften: „Die ganze Nacht hindurch haben unsere Kameradinnen und Kameraden der Brandschutzeinheit um die Ortschaft Klausdorf erfolgreich gekämpft.

Sie haben eine hervorragende Arbeit geleistet und mit ihrem engagierten Einsatz und ihrem Mut dafür gesorgt, dass Klausdorf vor den Flammen zunächst gerettet werden konnte. Ich danke allen Einsatzkräften für ihr großartiges Engagement und bin froh, dass alle Kameraden wohlbehalten aus ihrem Einsatz zurückgekehrt sind.“

Lob für Brieselanger

Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn lobte erneut die Einsatzbereitschaft. Er sagte: „Unsere Kameraden sind hoch motiviert. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung, die sie ohnehin im Alltag zeigen, hätten wir Probleme. Ich will mich erneut ausdrücklich für den Einsatz unserer Feuerwehrleute bedanken. Sie leisten unermüdlich viel.“

Die Alarmierung durch das Ministerium des Innern und für Kommunales war Donnerstagabend gegen 18.19 Uhr erfolgt, danach fanden sich alle Einsatzkräfte am Sammelpunkt im GVZ Wustermark zusammen. Von dort ging es in Richtung Süden, gemeinsam mit dem Verpflegungszug des Katastrophenschutzes und einem Fahrzeug des Rettungsdienstes. Insgesamt waren 21 Fahrzeuge im Einsatz.

Zwölf Kräfte der Technischen Einsatzleitung wurden gegen 22 Uhr gerufen, sie lösten Kollegen aus Potsdam-Mittelmark ab.

Die Havelländer Feuerwehrleute stehen bereit, falls sie noch einmal zum Einsatz kommen. Die Lageentwicklung ist maßgeblich vom Wetter abhängig.

Von Marlies Schnaibel