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Falkensee In Dallgow ist Bauland am teuersten
Lokales Havelland Falkensee In Dallgow ist Bauland am teuersten
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17:57 27.06.2019
Carsten Voetz (r.) und Thomas Schadt vom Bauunternehmen Henry Barz aus Dallgow-Döberitz bei Mauerarbeiten in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Quelle: Foto: Tanja M. Marotzke
Havelland

Das teuerste Bauland für den individuellen Wohnungsbau, also Ein- und Zweifamilienhäuser, gab es 2018 in Dallgow-Döberitz. Im Schnitt kostete der Quadratmeter dort 268 Euro und damit zwei Euro mehr als in Falkensee. In der Spitze lag der Preis in Dallgow sogar bei 416 Euro pro Quadratmeter. Das geht aus dem jetzt vorliegenden Grundstücksmarktbericht des Landkreises Havelland für 2018 hervor.

Bauflächen werden immer weniger

„Die Tendenz der letzten Jahre setzt sich fort, Bauflächen vor allem im berlinnahen Raum werden teurer, weil immer weniger Fläche zur Verfügung steht“, erklärt Axel Grzesik, Leiter des Kataster- und Vermessungsamtes des Landkreises und Vorsitzender des Gutachterausschusses, der den Bericht jedes Jahr herausgibt.

Staaken ist Spitzenreiter

Aber selbst Nauen könnte man inzwischen zum berlinnahen Raum zählen. Dort mussten Häuslebauer für einen Quadratmeter Bauland im Schnitt 153 Euro zahlen (der Spitzenwert lag bei 245 Euro). 2017 waren es noch 98 Euro im Schnitt. Im berlinnahen Raum wurden im Schnitt 140 bis 160 Euro pro Quadratmeter fällig.

Kaufen oder runterladen

Interessenten können den Grundstücksmarktbericht 2018 des Landkreises Havelland auf zwei Wegen beziehen.

Gedruckte Exemplare liegen beim Katasteramt in Nauen, Walde-mardamm 3 abholbereit aus. Pro Stück sind 40 Euro zu zahlen.

Der Bericht kann kostenfrei unter www.gutachterausschuss-bb.de heruntergeladen werden.

Sogar in Premnitz gab es im Vorjahr einen Sprung, wenn auch auf anderem Niveau, von 23 Euro auf 37 Euro. In Rathenow liegt der Preis bei 45 Euro. Zum Vergleich: In Staaken kostete der Quadratmeter für individuellen Wohnungsbau 295 Euro.

Auch Häuser wurden teurer

Entsprechend im Wert gestiegen waren im Vorjahr auch bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Verkaufspreise lagen im Schnitt um etwa 20 Prozent höher. Einige Beispiele: Für ein Haus der Baujahre 1991 bis 2015 mit einer Wohnfläche von 138 Quadratmetern mussten Käufer in Falkensee und Dallgow im Schnitt 460 000 Euro hinlegen (2017 waren es 365000 Euro). In Nauen und Ketzin kostete so ein Haus im Schnitt 268000 Euro (2017 waren es 240000 Euro), in Premnitz und Rathenow 215000 Euro (220000 Euro in 2017).

Eigentumswohnungen sind begehrt

Im ersten Bauabschnitt im Olympischen Dorf in Elstal entstehen Eigentumswohnungswohnen. Quelle: Danilo Hafer

Beim Weiterverkauf einer Eigentumswohnung, also für eine gebrauchte Immobilie, wurden im Schnitt 2116 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Der Spitzenwert lag bei 4023 Euro. Zum Vergleich: In Staaken kostete der Quadratmeter gebrauchte Eigentumswohnung durchschnittlich 3000 Euro.

Preise für Ackerflächen konstant

„Steigende Baulandpreise haben sich 2018 nicht auf den Wert von landwirtschaftlichen Flächen ausgewirkt“, so Axel Grzesik. Der Quadratmeterpreis für Ackerland blieb im Durchschnitt bei 1,20 Euro.

Noch einmal gesteigert wurde 2018 der Umsatz aller Grundstücksverkäufe im Landkreis von rund 527 Millionen Euro in 2017 auf 567 Millionen Euro.

Von Jens Wegener

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