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Falkensee In Staaken West wird jetzt auf Kunstrasen gekickt
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In Staaken West wird jetzt auf Kunstrasen gekickt

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11:13 27.08.2020
Bürgermeister Helmut Kleebank (v.l.), Jürgen Pufahl und Frank Bewig haben den neuen Kunstrasenplatz in Staaken West eröffnet. Quelle: privat
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Staaken

Die Schönwalder haben ihn schon eine Weile, die Dallgower bauen dran, nun haben ihn auch die Staakener: einen Kunstrasenplatz für die Sportler. Mit einem kleinen Festakt und dem symbolischen Schnitt durch das rot-weiße Flatterband gaben Bezirksbürgermeister und Sportstadtrat Helmut Kleebank und Baustadtrat Frank Bewig gemeinsam mit dem Vereinspräsidenten des FSV Spandauer Kickers 1975 e.V. Jürgen Pufahl den neuen Kunstrasenplatz der Sportanlage Staaken West offiziell frei.

>>>Lesen Sie auch: Sportplatz in der Dallgower Charlottenstraße soll in einem Monat fertig werden

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„Der Weg war zwar etwas länger als gedacht, doch die gemeinsamen Anstrengungen haben sich ausgezahlt“, so Helmut Kleebank. „Die Fertigstellung des neuen Kunstrasenplatzes auf der Anlage Staaken West ist nicht nur eine freudige Nachricht für die Spandauer Kickers, sondern für die gesamte Sportlandschaft unseres Bezirks.“

Ursprünglich waren zwei Plätze geplant

Im direkten Umfeld der Sportanlage wird es durch den aktuellen Wohnungsbau einen Bevölkerungszuwachs geben. „Dem dadurch steigenden Bedarf an sozialer Infrastruktur haben wir mit dem Bau des Kunstrasenplatzes Rechnung getragen, worüber ich mich sehr freue. Meine Mitarbeiter haben hier sehr gute Arbeit geleistet.“, ergänzt Bezirksstadtrat Frank Bewig. Zusätzlich wurde die angespannte Parkplatzsituation durch das Anlegen von 50 Stellplätzen merklich entschärft.

Bauarbeiten verzögerten sich mehrfach

Ursprünglich sollten auf der Sportanlage am Brunsbütteler Damm 451 zwei neue Kunstrasenplätze inklusive Multifunktionsgebäude und Parkplatz entstehen. Während der seit 2015 laufenden Baumaßnahme traten jedoch unvorhergesehen viele Schwierigkeiten auf, sodass letztlich nur ein Platz realisiert werden konnte: So fanden sich etwa auf dem Gelände, das zum ehemaligen Flugplatz Staaken gehört, erhebliche Altlasten, deren fachgerechte Entsorgung gravierende Mehrkosten verursachte. Darüber hinaus wurde das Projekt durch den Fund artgeschützter Zauneidechsen ausgebremst, für die der Bezirk Ersatzhabitate schaffen musste. Die Umsiedlung der Eidechsen war ebenfalls mit zusätzlichen Kosten verbunden. Weitere Hürden traten bei der Sicherstellung der Stromversorgung für die Trainingsbeleuchtung auf.

Finanziert wurde das Bauvorhaben mit Geldern aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt“. Nach dem Ankauf des Geländes für rund 400 000 Euro flossen weitere 2,95 Millionen Euro an den Bezirk.

Von MAZ