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Falkensee Junge Kunst auf der Zitadelle
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20:06 09.09.2019
Queere Perspektiven in der Ausstellung „Just love“. Quelle: promo
Spandau

Das Spandauer ZAK, das Zentrum für Aktuelle Kunst auf der Zitadelle, zeigt ab Freitag vier neue Ausstellungen: Geordnete Verhältnisse, Just Love, Ornament als Stadt und: we don’t care. Die Schau wird am 13. September um 19 Uhr eröffnet, es spricht Ralf F. Hartmann vom Kulturamt Spandau.

Geordnete Verhältnisse

„Geordnete Verhältnisse“ suchen, schaffen, dekonstruieren und persiflieren sechs Berlinerinnen und Berliner, die sich mit den vielfältigen Regieanweisungen des öffentlichen Raums, mit ästhetischen Kollektiverfahrungen und den Seh- und Hörgewohnheiten des urbanen Menschen beschäftigen. Zu sehen sind Installationen, Objekte, Video- und Soundarbeiten von Christian Hasucha, Ingeborg Lockemann/Elke Mohr, Roswitha von den Driesch/Jens-Uwe Dyffort und Francis Zeischegg, die jeweils einen kritischen Blick auf unser Verhältnis zu Ordnungssystemen werfen.

Suche nach Liebe

„Just Love“ ist die Headline einer Ausstellung von sechs malerischen Positionen aus Berlin, deren formale Artikulationsbreite von Expression und Realismus über Pop bis in die Konzeptkunst reicht. So verschieden die Künstler und ihre Arbeiten sind, so deutlich sind sie durch ihre queere Perspektive auf das Leben miteinander verbunden. Mit Arbeiten von Max Diel, Kerstin Drechsel, Martina Minette Dreier, Christian Perdix, Dietrich Walther und Georg Weise entsteht ein spannungsvoller Bogen aktueller Malerei in Berlin.

Verheißungen der Großstadt

Zwei Kabinett-Präsentationen flankieren quasi kommentierend die beiden Gruppenausstellungen. Mit ihnen stellen sich im Projektraum des ZAK und in der Lounge ein konzeptuell arbeitender Künstler und ein Fotograf vor: Während sich in Ornament als Stadt von Fernando Nino-Sanchez die Verheißungen der Großstadt in den fragwürdigen Mechanismen einer Willkommenskultur für Neuankommende verstricken, zeigt we don’t care von Matthias Hamann sensible Porträts von jungen Menschen, die sich klassischen Rollenzuweisungen und Gendernormen durch selbstbewusste Camouflage entziehen.

Elektroakustische Performance

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung realisiert die Komponistin und Kuratorin Laurie Schwartz mit der international tätigen Musikerin Stellan Veloce eine Performance mit elektroakustischer Musik im Rahmen der Reihe ii itinerant interludes.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Von MAZ

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