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Falkensee Wohin nur mit dem Grün der Straßenbäume? So regeln die Kommunen das
Lokales Havelland Falkensee Wohin nur mit dem Grün der Straßenbäume? So regeln die Kommunen das
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10:48 30.09.2019
Anna, Friedrich und Augustin aus Falkensee helfen beim Harken. Noch liegt nicht viel unter dem Kastanienbaum, aber die ersten Kastanien sind reif. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee/Havelland

Noch halten sich die Bäume im Havelland wacker, doch hier und da fällt das Laub bereits. Neben dem eigenen Garten gilt nun für viele Anwohner auch das Laub der Straßenbäume weg zu harken und zu entsorgen. Jede Kommune hat da so ihre Methode. In einigen ist die Entsorgung kostenpflichtig, andere bieten eine kostenfreie Lösung an. Also wohin nun mit dem Laub? Die MAZ hat sich umgehört.

Dallgow-Döberitz

Kostenlos können die Blätter in Dallgow-Döberitz entsorgt werden. Das gilt jedoch nur für das Laub der Straßenbäume. An vier Terminen, in diesem Jahr sind das der 19. Oktober sowie der 2., 16. und 30. November, wird das Laub von den kommunalen Straßenbäumen zwischen 9 und 12 Uhr in Seeburg am Gatower Weg/Ecke Alte Dorfstraße und in Dallgow in der Wilhelmstraße 10 angenommen.

Ketzin/Havel

In Ketzin/Havel stehen bereits seit 2010 in jedem Jahr Container bereit in denen die Bürger das Laub der Straßenbäume entsorgen können. 5000 Euro stellt die Gemeinde für die Maßnahme jährlich in den Haushalt ein. Die Container werden in diesem Jahr in allen Ortsteilen von der Zeestower Firma Zeidler aufgestellt und bei Bedarf geleert.

Einige Container, die in Ketzin/Havel, Paretz, Falkenrehde, Neufalkenrehde, Etzin, Tremmen und Zachow befüllt werden können, stehen schon. „Manche Bäume verlieren das Laub früher als andere. Wir reagieren flexibel auf die Umstände vor Ort“, sagt Franziska Röth vom Fachbereich Grünflächen in Ketzin/Havel.

Schönwalde-Glien

In Schönwalde-Glien müssen die Bürger einen Euro pro Laubsack bezahlen. Die Säcke werden nicht von der Gemeinde gestellt. Sie können in der Siedlung abgegeben werden, Termin und Ort werden in den kommenden Wochen auf der Homepage der Gemeinde bekannt gegeben.

Wustermark

Kostenlos, wenn auch etwas komplizierter, gestaltet sich die Laubentsorgung in Wustermark. Hier können sich Grundstückseigentümer, die einen Laubbaum vor der Tür haben, während der Sprechzeit Laubsäcke aus dem Bürgeramt abholen. Hier werden Bedarf und Umfang überprüft, die Adresse für die Abholung notiert und ein Abholtermin vereinbart.

„Die Säcke sind gekennzeichnet. Damit soll vermieden werden, dass dort etwas anderes drin landet, als das Laub der Straßenbäume – wir haben da so unsere Erfahrungen gemacht“, sagt Bauhofleiter Jens Kroischke. Seit zwei Jahren setzt die Kommune zudem auf kompostierbare Papiersäcke. „Wir haben das getestet und sie halten selbst Feuchtigkeit gut aus. Sie sind eine tolle Alternative zu Plastiksäcken“, so Kroischke weiter.

Brieselang

In Brieselang beginnt die Laubentsorgung offiziell am 1. November. Mit spezieller Technik wird das Laub nach und nach aufgesaugt, abgefahren und entsorgt, informiert Enrico Thom, Bauhof-Teamleiter. „Die Laubaktion wird mehrere Wochen andauern. Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Laub nicht überall gleichzeitig abgeholt werden kann“, so Thom. Vorbereitend sollten diejenigen, die einen Straßenbaum vor dem Grundstück haben, das Laub zusammenkehren.

Falkensee

Eine Kommune, in der die Bewohner für die Laubentsorgung bezahlen müssen, ist Falkensee. Das gilt auch für den Grünabfall der Straßenbäume. Eine beliebte Möglichkeit ist, das Laub in den sogenannten Big Bags zu sammeln, die unter anderem bei der Firma Galafa in der Nauener Straße 101 erhältlich sind. Die Abholtermine sind auf der Webseite der Firma veröffentlich.

Sieben Tage vor Abholung dürfen die Big-Bags befüllt und für die abholende Firma gut zu erreichen vor das Grundstück gestellt werden. Leider enthalten die großen, weißen Säcke, die im Herbst das Stadtbild prägen, immer wieder unerfreuliche Überraschungen. Pflastersteine, Textilien oder Hundekotbeutel müssen Mitarbeiter in mühevoller Kleinarbeit aussortieren. „Jedes Stück Plastik ist eines zu viel“, sagt Detlef Käpnick von der Firma Galafa.

Nauen

Auch in Nauen ist jeder Bürger für sein Laub selbst verantwortlich. Verschiedene Firmen bieten die Abholung in Big Bags an.

Von Laura Sander

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