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Falkensee Hund Linus hat ein liebevolles Zuhause gefunden
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20:15 06.01.2019
Beim Gassi-Gehen im Tierheim hat Sophie Schwarz Linus kennengelernt. Nun möchte sie ihn nie wieder hergeben. Quelle: Enrico Berg
Falkensee

  Eigentlich wollten sie erst in ein paar Jahren einen Hund haben, eigentlich! Nun haben sie doch einen Hund aus dem Tierheim Falkensee adoptiert. Als Sophie Schwarz den blonden Rüden Linus zum ersten Mal sah, war es um sie geschehen.

Schwarz arbeitet ehrenamtlich im Tierheim. Sie ist unter anderem Gassi-Geherin, das heißt, dass sie mit den Hunden aus dem Tierheim spazieren geht, wenn es ihre Zeit zulässt. So hat sie dann auch Linus kennen gelernt.

Linus kommt aus Rumänien

Der Rüde kommt aus Rumänien, lebte dort auf der Straße. Durch den Tierschutz kam er ins Tierheim nach Falkensee. Er wird auf etwa 2,5 Jahre geschätzt, so genau weiß man es nicht. „Ich war ein paar Mal mit Linus Gassi“, erzählt Sophie Schwarz und schaut ganz verliebt ihren Linus an.

Zu Hause habe ich meinem Partner dann erzählt, wie toll der Linus ist und er müsse ihn unbedingt einmal kennen lernen.“ Gemeinsam gingen sie mit dem Hund spazieren, und die beigefarbene Fellnase eroberte auch sein Herz im Sturm.

Liebe auf den ersten Blick

Die ruhige Art und das liebe Wesen des Rüden machte es ihnen einfach, sich für diesen Hund zu entscheiden. „Es war schon Liebe auf den ersten Blick bei mir“, erzählt Sophie Schwarz, „aber das wollte ich mir zuerst nicht eingestehen. Wollte ich doch erst in ein paar Jahren einen Hund, da wir beide Vollzeit berufstätig sind”. Dann muss der Vermieter auch noch grünes Licht geben. Es soll ja kein böses Erwachen geben, wenn er das Tier nicht dulden würde. Das hieße im schlimmsten Fall, dass der Vierbeiner wieder zurück ins Tierheim müsste.

Ein Hund beziehungsweise Tier bedeutet Arbeit und Verantwortung. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So hat sich das Paar das Einverständnis seines Vermieters eingeholt und überlegt, wie sie ihren Tagesablauf anders organisieren können, so dass sie ihrem Familienzuwachs gerecht werden.

Erst eine Probewoche

Zuvor gab es aber erst eine Probewoche mit dem Rüden, schließlich muss man schauen, ob es auch außerhalb des Tierheimes passt und man sich versteht. Als das geregelt war, kam Linus dann am 28. August 2018 dauerhaft zu Sophie Schwarz und ihrem Freund.

Von Anfang an gab es zum Glück keinerlei Probleme. Linus musste einiges lernen beziehungsweise kennen lernen, wie etwa Fahrstuhlfahren, oder auch an stark befahrenen Straßen zu laufen. „Die sind ihm nicht ganz geheuer, davor hat er einen großen Respekt, aber auch das ist alles eine Frage der Zeit”, ist sich Schwarz sicher.

Eine kleine Macke

Die Fellnase ist ziemlich gelehrig und intelligent. Er weiß schnell, was man von ihm möchte und kann das sehr gut umsetzen. Eine kleine Macke hat der ruhige Vierbeiner allerdings. Wenn er nicht laufen mag, legt er sich einfach hin und geht keinen einzigen Schritt mehr. Man muss ihn dann richtig mit der Leine ziehen.

Das habe sich zum Glück sehr verbessert, sagt Linus’ Frauchen. Ihm habe lediglich eine Bezugsperson gefehlt, die ihm Sicherheit gibt. Und man müsse ihm auch zeigen, wer den Ton angibt, das akzeptiert er ohne Widerspruch. Die beiden Hundebesitzer hatten deswegen einige Einzelstunden bei Hundetrainern genommen.

Bald geht’s zur Hundeschule

Ab Januar geht es dann regelmäßig zur Hundeschule. Es ist wichtig, dass das Tier eine konsequente Erziehung erhält. Zudem lernen die Vierbeiner andere Artgenossen kennen – wichtig für ihr Sozialverhalten. Linus hatte Glück und hat ein neues, liebevolles Zuhause gefunden. „Linus geben wir nie wieder her“, sagt Sophie Schwarz glücklich.

Von Hannelore Berg

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