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Falkensee MAZ-Sterntaler: Spenden für ASB-Kinderheim Falkensee
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MAZ-Sterntaler: Spenden für ASB-Kinderheim Falkensee

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10:59 28.11.2020
Das Klettergerüst konnte 2019 erneuert werden, nun fehlen Geräte für die Größeren im ASB-Heim. Quelle: Fotos: Marotzke, Gericke, Schnaibel
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Falkensee

Corona und Homeschooling – das war für viele anstrengend. Aber wenn das „Home“ ein „Kinderheim“ ist, dann ist das Ganze noch ein wenig anders. „Wir hatten wegen Corona nicht mehr Probleme als sonst, wir hatten andere“, meint Robert Bolze. Er ist Betriebsleiter des Falkenseer ASB-Kinderheims, dessen offizieller Name Kinder-, Jugend- und Familienhilfezentrum lautet.

Vom Clara-Zetkin-Heim zum ASB Kinderheim Falkensee Quelle: Marlies Schnaibel

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Die MAZ will den Kindern und Jugendlichen in dieser Einrichtung helfen. Wir bitten deshalb unsere Leser, uns bei der diesjährigen Sterntaler-Aktion zu unterstützen. Wir sammeln Geld für Trimm-Dich-Geräte, die im Freien der Anlage aufgestellt werden können. Sie ergänzen dann den Spielplatz, für dessen komplette Erneuerung MAZ-Leser schon bei einer früheren Aktion gespendet haben.

Erneuerter Spielplatz ist beliebt

Dieser Platz wird von den Kindern so richtig bespielt, beklettert und beschaukelt. „Der Spielplatz wird vor allem von den kleineren Kindern angenommen“, erzählt Robert Bolze. Das schließt nicht aus, dass sich auch mal die Großen auf der Schaukel in die Entspannung schaukeln. Aber gerade für die Jugendlichen fehlen Angebote. „Wir denken an Trimm-Dich-Geräte, an denen sich die jungen Leute etwas auspowern können“, sagt Robert Bolze.

Auf dem großen Innenhof wäre Platz für Trimm-Dich-Geräte. Quelle: Christina Gericke

Bisher gab es in dem Haus einen Sportkeller, aber der wird gerade erneuert und ist nicht nutzbar. Außerdem ist so ein Keller mit Laufrad und Muskelbank das eine, ein Sportangebot im Freien aber das andere. „Da geht es nicht nur um Frust-Abbauen, da geht es generell um Fitness, um Bewegung, um Gesundheit“, sagt Robert Bolze.

Frische Luft und viele Beschränkungen

Das Corona-Jahr hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das ist. Die Kinder konnten nicht zur Schule, der Besuch bei den Eltern war schwieriger oder gar nicht möglich. In der Zeit konzentrierte sich das Leben stark auf die Gruppen. Der Aufenthalt an der frischen Luft war in dieser Zeit der vielen Beschränkungen doppelt wichtig.

Leser spenden Sterntaler

Liebe Leser, Sie können auch 2020 wieder dafür sorgen, dass die MAZ-Weihnachtsaktion ein Erfolg wird.

Wenn Sie spenden wollen, nutzen Sie bitte das Konto „ASB Falkensee“ bei der Bank für Sozialwirtschaft Berlin IBAN: DE50 1002 0500 0003 3799 01, BIC: BFSWDE33BER.

Bitte das Kennwort „MAZ-Sterntaler“ nicht vergessen.

Alle Spenden fließen in voller Höhe in die Anschaffung neuer Spielgeräte.

Falls Sie eine Spendenquittung benötigen, vermerken Sie das bitte beim Überweisen. 

Seit 1991 führt der ASB die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung auf dem Gelände an der Ruppiner Straße. Zehn Jahre davor gab es hier das Kinderheim „Clara Zetkin“. Die Mitarbeiter des ASB betreuen hier 68 Kinder im Alter von vier bis 18 Jahre. Sie leben in Gruppen, die sich „Phönix“, „Aurora“ oder „Futuro“ nennen.

Hilfe beim Weg ins Leben

Die schönen Namen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kinder hier sind, weil es in ihren Familien große Probleme gab. „Kindeswohlgefährdung hat viele Facetten“, weiß Robert Bolze, dabei geht es nicht nur um den klassischen Schulverweigerer.

In dem Falkenseer Heim sollen die Kinder und Jugendlichen gestärkt werden, um ohne Benachteiligung ins Leben kommen zu können. Eine Mädchengruppe, eine therapeutische Gruppe und eine integrative Gruppe gehören zur Struktur des Hauses. Sechs bis neun Mitglieder zählt so eine Gruppe, sie bilden eine eigene kleine Familie. Das hat sich in der Corona-Zeit einmal mehr gezeigt.

Von Marlies Schnaibel