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Falkensee Netzwerk Made in Falkensee wächst
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05:51 25.01.2019
Erarbeiten das dritte Made-Magazin: Linda Köhler-Sandring, Stefanie Witt und Isabel Gewecke (von links). Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Made in Falkensee ist in den vergangenen fünf Jahren zu einem Markenzeichen geworden. Jetzt setzt das kreative Netzwerk zu einer Bestandsaufnahme an und will einen dritten Katalog erstellen. 160 Kreative aus Falkensee, aber auch aus Brieselang, Dallgow oder Schönwalde, sind in „Made in Falkensee“ vereint.

Kreatives Patchwork

Fotografieren, Nähen, Goldschmieden, Filzen, Töpfern, Programmieren, Musizieren, Malen, Schauspielern, Drechseln, Kochen, Tanzen – vieles ist möglich. Auch Patchworken gehört dazu. Dabei ist das ganze Made-in-Falkensee selbst wie Patchwork.

Plattform für Einzelkämpfer

Gedankliche Patchworker der ersten Stunde waren Stefanie Witt und Linda Köhler-Sandring. Die Kommunikationsdesignerin und die Fotografin hatten beim Falkenseer Stadtfest 2013 so ein Aha-Erlebnis. Sie nannten es „den Tag der verborgenen Welten“. Denn auf dem Stadtfest gab es einen Markt, auf dem sich Kreative der Stadt mit ihren Schöpfungen, die sich oft zwischen intensivem Hobby und Kommerz bewegten, vorstellten. Jeder war irgendwie Einzelkämpfer und überrascht, wie viele es davon gibt. Die Idee zur Plattform „Made in Falkensee“ wurde geboren.

Magazin wird aufgefrischt

Die Startauflage war schnell vergriffen, eine zweite folgte. Nun soll eine dritte erarbeitet werden. „Neue kommen hinzu, andere haben sich ausprobiert und gehen jetzt andere Wege“, erzählt Stefanie Witt, nun soll das Heft aktualisiert werden. Und auch optisch aufgefrischt werden. Die Grafik-Designerin Isabel Gewecke freut sich schon auf die Aufgabe, dem Sammelsurium der vielen unterschiedlichen Akteure das passende Erscheinungsbild zu geben.

Trendthema Essen

Neben bekannten Gesichtern werden auch neue auftauchen, die Rubrik Manufakturen wird zum Beispiel gestärkt werden. „Spannend ist das Trendthema: Essen und Trinken in Falkensee“, blickt Linda Köhler-Sandring voraus. Neu dürfte die Kaffeerösterei vertreten sein und ein veganes Bistro, das im Februar am Bahnhof eröffnet.

Schnittstelle der Kreativen

5000 Exemplare sollen gedruckt werden. „Die Druckkosten werden auf alle Teilnehmer geteilt“, erklärt Stefanie Witt. Sie verdienen an dem Heft nichts, die Frauen verstehen sich als Schnittstelle zwischen den Kreativen. Und sie verstehen sich als Gruppe, die sich in die Stadtentwicklung einmischt.

Einsatz für „Starke Mitte“

„Wir sollten uns bei der Stadtentwicklung nicht nur mit der wirtschaftlichen, sondern auch mit der kreativen Seite befassen“, sagt Stefanie Witt. So sind die Made-in-Falkensee-Frauen dabei, wenn in der Werbegemeinschaft „Starke Mitte“ über die Zentrumsgestaltung debattiert wird. So setzt sich das Netzwerk dafür ein, dass in der Stadt möglichst kleine Läden entstehen, deren Mieten nicht zu hoch sind. „Wir freuen uns, dass ein Zentrumsmanager Kräfte und Diskussionen bündeln wird“, sagt sie.

Träumen vom Kreativhof

„Wir sehen uns auch als Schnittstelle zwischen Projektanfragen, Vermietern und Kreativen“, sagt Linda Köhler-Sandring. Das hatte in der Vergangenheit etwa bei dem kleinen Laden neben dem B’80 geklappt, den Ilka Buchholz und Nina Ulrich ein Jahr mit ihren Handarbeiten genutzt hatten. „Ganz neu ist die Idee, das Gelände des Biobackhauses zu einem Kreativhof umzugestalten“, sagt Stefanie Witt. Ausgang ungewiss, aber die Idee begeistert viele. Nun wird geprüft, was ist möglich. „Aber wir sind froh, dass der Eigentümer Hans Leib diese Idee erst einmal für möglich hält und unterstützt.“

Anmeldung für das neue Magazin „Made in Falkensee“ bis 28. Februar, Kontakt über post@made-in-fs.de

Von Marlies Schnaibel

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