Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Falkensee Neuer Laden „Falkenfein“ eröffnet
Lokales Havelland Falkensee Neuer Laden „Falkenfein“ eröffnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:03 01.09.2018
Großer Andrang herrschte zur Eröffnung im Geschäft „Falkenfein" am Samstag. Quelle: Enrico Berg
Anzeige
Falkensee

Das Schild über dem Laden in der Spandauer Straße 149-151 hat einen kyrillischen Schriftzug und heißt übersetzt „Der Gastgeber”. Darunter steht in lateinischer Schrift „Falkenfein”. Wo früher ein Netto-Markt die Waren des täglichen Lebens anbot, ist seit Samstag das neue Geschäft von Alexander Dik.

Beim Betreten blickt man unweigerlich auf zwei Bilder, auf jedem ist ein Falke dargestellt. Diese wurden von einem Grafikdesigner entworfen. Der Kunde solle schließlich wissen, wo er eingekauft hat.

Anzeige

Geschäftsführer ist gelernter Einzelhandelskaufmann

Zur Eröffnung am Samstag konnten die Kunden verschiedene Produkte kosten: Kaviar, diverse polnische Würste oder auch Molkereierzeugnisse, so dass sie gleich einen Eindruck von dem bekamen, was sie im Laden so alles erwartet.

Dik, der mit seiner Familie in Falkensee wohnt, spielte schon länger mit den Gedanken, einen Laden hier zu eröffnen. „Ich habe bemerkt, dass es in Falkenhöh ein Defizit in der Nahversorgung gibt. Zuerst wollte ich nur Feinkost machen, aber das Ganze bekam schnell eine andere Richtung.”

Alexander Dik absolvierte 2003 eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Danach führte er fünf Jahre kleine Feinkostgeschäfte, aber auch ein Discounter ist ihm nicht fremd. Dort hat er abermals fünf Jahre Erfahrungen gesammelt. „Falkenfein ist eine Mischung aus Feinkostladen und Supermarkt”, erklärt der Geschäftsinhaber.

Internationale Spezialitäten und mehr

Das Konzept hat Alexander Dik selbst entwickelt. Die vorherrschenden Farben sind ein helles, freundliches Grün, Naturtöne in Braun und Applikationen in Holzoptik.

Das Angebot reicht von internationalen Spezialitäten, hauptsächlich aus dem osteuropäischen Raum, über asiatische und orientalische Lebensmittel, Obst und Gemüse, Brot- und Backwaren bis hin zu Fleisch und Fisch aus der Frischetheke.

„Fleisch ist unsere Spezialität”, berichtet Dik. Das Schweinefleisch komme vom schwäbisch hällischem Schwein. Das Obst und Gemüse ist größtenteils aus der Region und vieles auch von polnischen Bauern.

Eigenmarke „Falkenfein“ entwickelt

Der kyrillische Schriftzug auf der Außenreklame sagt nicht nur aus, dass der Falkenseer Kaufmann ein Gastgeber sein möchte, es ist auch der Name vieler Produkte im Laden. Denn „Der Gastgeber” ist eine Franchisemarke. Dik ist der erste Ladeninhaber in und um Berlin, der diese Marke führt. In Deutschland gibt es nur acht solcher Geschäfte.

Wer mag, kann auch Produkte der Eigenmarke „Falkenfein“ erwerben. Einer seiner Lieferanten ist auch Produzent. Man habe sich zusammengesetzt und diese Marke entwickelt, erklärt Alexander Dik.

Mehr als ein Jahr habe es von der Planung des neuen Geschäftes bis zur Eröffnung gedauert. Jetzt freut sich Alexander Dik auf die Kunden, möchte sie glücklich machen, sagt er. Dazu gehöre auch ein stressfreies Parken. Dazu stehen mehr als 50 Stellplätze zur Verfügung. Und der Bus der Linie 337 hält direkt vor der Tür.

Von Hannelore Berg

01.09.2018
31.08.2018