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Falkensee Stephanie Meixner zeigt tierische Malerei im Kreativ-Verein
Lokales Havelland Falkensee Stephanie Meixner zeigt tierische Malerei im Kreativ-Verein
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09:34 29.10.2019
Die Falkenseerin Stephanie Meixner malt mit Vorliebe tierische Motive, ganz ohne Kitsch. Quelle: Foto: Judith Meisner
Falkensee/Schönwalde

Ein rotbrauner Hund ist schwer beschäftigt: mit kurzen, kräftigen Hinterbeinen stemmt er sich in den Boden, mit Vorderpfoten und Schnauze buddelt er tief in der Erde. Solche gemalten tierischen Momentaufnahmen sind derzeit in der Galerie des Kreativ-Vereins in Schönwalde-Glien zu sehen. Die Malerin Stephanie Meixner aus Falkensee zeigt „Animalisches“. Ihre Arbeiten sind bis zum 3. November zu sehen.

Modedesign studiert

Die Künstlerin studierte Modedesign, das heißt: viel Aktzeichnen. Noch heute, nach der Zeit mit einem eigenen Modelabel und der Familienpause, zeichnet sie viel. So tastet sie sich an ein Sujet heran. Seien es wilde Tiere oder die Hühner in Nachbars Garten. Auf der Leinwand schaut das Federvieh mit den typischen eifrigen, schwarzgelben Augen, die offenbar immer auf der Suche nach Körnern sind.

Malerei von Stephanie Meixner aus Falkensee Quelle: Judith Meisner

Stephanie Meixner ist sich der Kitschfalle sehr bewusst, wenn es um Bilder von Haustieren geht. „Bloß nicht niedlich“ ist ihr Motto. Auf vielen Bildern tauchen Collage-Elemente auf, Stephanie Meixners Erkennungszeichen. Sie arbeitet gern mit Zeitungsschnipseln, die sie als Mittel zum „Entkitschen“ sieht. „Damit sehen meine Hunde, Spatzen oder Ziegen niemals niedlich aus. Ich erreiche so eine Form der Abstraktion, die dem Kitsch entgegen wirkt“, sagt sie. „Meine Tiere sind Persönlichkeiten und kein Schlachtvieh. Das machen auch die Titel deutlich.“ Wie bei einem großen Hirsch mit eindrucksvollem Geweih. Der Titel „Platzhirsch“ konterkariert auf ironische Weise das Selbstbewusstsein des Tiers.

Charaktervolle Porträts

Man sieht den charaktervollen Porträts der Kühe, Schweine und Krähen an, wie intensiv sich die 53-Jährige mit den einzelnen Wesen auseinandergesetzt hat. Es gelingt ihr, das jeweils Typische der Tiere zu zeigen.

Arbeiten und Leben in Falkensee

Auf Spaziergängen lässt sie sich inspirieren. „Aktuell hat mich gerade eine Krähe sozusagen abgerichtet. Wenn ich mit dem Hund draußen bin, kommt sie angeflogen und erwartet ein Leckerli von mir!“ Zuweilen macht Stephanie Meixner Fotos, die sie dann malerisch umsetzt. Nach mehreren Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in Falkensee und Berlin hat die Künstlerin nun ihren ganz eigenen Ausdruck gefunden und arbeitet in einem unverwechselbaren Stil.

Vor 19 Jahren zog Stephanie Meixner mit ihrer Familie nach Falkensee. das ehemalige Kinderzimmer des Sohnes, im Haus in Finkenkrug, ist heute ihr Atelier.

Von Judith Meisner

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