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Falkensee Sommernachtskino in Falkensee: Film-Klassiker unter freiem Himmel
Lokales Havelland Falkensee Sommernachtskino in Falkensee: Film-Klassiker unter freiem Himmel
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14:52 18.07.2019
Schon seit 2011 wird die Festwiese am Gutspark in Falkensee einmal im Jahr in ein Open-Air-Kino verwandelt. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee

Ein lauer Sommerabend, ein deutscher Filmklassiker und eine Festwiese bestückt mit Stühlen, Hockern und Decken: Am Samstag, 17. August, lädt die Stadt Falkensee wieder zu ihrer traditionellen Open-Air-Kinosommernacht ein, die in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet.

Wer es gemütlich haben will, bringt sich Stühle und Decken selber mit, Sitzgelegenheiten sind vor Ort nur begrenzt vorhanden. Der Eintritt ist wie immer frei, die Zufahrt erfolgt über die Geschwister-Scholl-Straße. Einige Parkplätze gibt es ebenfalls. Für das kulinarische Wohl der Kinobesucher sorgt Falkensee Events.

Gezeigt wird der Kinofilm „Kolp – Schwarzmarkt, Swing und große Träume“ (1984) von und mit Frank Röth aus Falkensee. Roland Suso Richter inszenierte sein Regiedebüt „Kolp“ mit einer Reihe motivierter und damals noch kaum bekannter Jungdarsteller wie Heiner Lauterbach, Ottfried Fischer, Katja Flint und eben dem Falkenseer Frank Röth.

Der Film spielt im Nachkriegsdeutschland, in einem idyllischen Dorf im Odenwald trauert der Primaner Hans Kolp (Frank Röth) der Zeit nach, als US-Offizier Jack (Charles M. Huber) in seinem Elternhaus einquartiert war. Er wurde sein Freund, ging mit ihm auf die Jagd, brachte ihm Englisch bei und ließ Hans sogar seinen Jeep steuern.

Als Jack in die Heimat zurückkehrt, hinterlässt er seinem Freund als Abschiedsgeschenk Uniform und Revolver. Hans erkennt die Chance seines Lebens: In der Verkleidung des amerikanischen Offiziers steigt er in das Schmuggelgeschäft mit US-Diebesgut ein.

Was als ein riskantes Spiel beginnt, wird bald bittere Realität: Hans Kolp, der ‚US-Leutnant’, rutscht immer weiter in die Tiefen der Illegalität. Selbst seine erste große Liebe vermag ihn nicht zu retten.

Wer mehr zum Film erfahren möchte, kann Frank Röth am Sonntag, 18. August um 15 Uhr zum Filmgespräch im Falkenseer Museum in der Falkenhagener Straße 77 treffen. Er beantwortetet gerne Fragen aller Interessierten zur Entstehung und Produktion des Films.

Von Laura Sander

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