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Falkensee Stadtradeln: Ketzin will Falkenseer Rekord knacken
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20:39 10.02.2020
Rad statt Auto ist das Motto des europaweiten Wettbewerbs Stadtradeln, bei dem Ketzin erstmals mitmachen will. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Ketzin/Havel/Falkensee

Knapp 100 000 Kilometer radeln in 21 Tagen – das schafften die Falkenseer im vergangenen Jahr, als sich die Kommune bei der europaweiten Aktion „Stadtradeln“ beteiligt hat. „Diesen havelländischen Rekord wollen wir knacken“, sagt Ketzins Bürgermeister Bernd Lück und gibt damit ehrgeiziges Ziel vor.

Zuvor hatten sich die Mitglieder des Ketziner Ausschusses für Soziales, Bildung und Sport einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Havelstadt in diesem Jahr erstmals bei der europaweiten Aktion „Stadtradeln“ mitmachen will. Das müssen die Stadtverordneten am 24. Februar noch bestätigen.

Rad statt Auto

Beim Stadtradeln geht es darum, auf das Fahrrad als attraktives und umweltfreundliches Verkehrsmittel aufmerksam zu machen und mehr Menschen dazu zu bewegen, auf das Auto zu verzichten. Einzelpersonen und Teams können starten und in dem besagten Zeitraum Kilometer für die Kommune sammeln.

„Es ist egal, ob Schüler mit dem Rad zur Schule fahren oder am Nachmittag zum Sport, ob Senioren mit dem Rad unterwegs sind oder die Verwaltungsmitarbeiter auf dem Weg von und zur Arbeit das Auto gegen das Rad tauschen. Wichtig ist, dass es jeweils einen Teamleiter gibt, der die gefahrenen Kilometer zählt und sie dann in die freigeschaltete App einträgt“, sagt Burkhard Severon, ehrenamtlicher Sportbeauftragter in Ketzin.

Unter dem Dach des Landkreises

Landrat Roger Lewandowski hatte angeregt, dass sich unterm dem Dach des Landkreises Havelland möglichst viele Kommunen an dem Wettbewerb beteiligen. Bis zum 15. Februar sollte die Rückmeldung erfolgen, aber der Termin wird kaum zu schaffen sein. Denn die jeweiligen Parlamente müssen dem zustimmen. Bisher liegt aus dem Landkreis Havelland lediglich die Meldung der Gemeinde Nennhausen vor, Ketzin/Havel und Falkensee haben ihre Absicht signalisiert.

App wird freigeschaltet

In Ketzin/Havel wolle man, vorausgesetzt die Stadtverordneten stimmen zu, mit Flyern und Plakaten die Aktion bewerben, um viele Leute aufs Rad zu bekommen. Den Einwand, man können ja in die App irgendwelche Kilometer eintragen, versuchte Burkhard Severon zu entkräften: „Radfahrer betrügen nicht. Warum sollten sie das tun?“ Außerdem habe man am Beispiel von Falkensee im Vorjahr gesehen, dass mit Stichproben im Nachgang die Einträge kontrolliert werden können.

Einig werden müssen sich die havelländischen Teilnehmer noch über den Termin. Während die Falkenseer lieber, wie im Vorjahr, nach den Sommerferien radeln würden (August/September), favorisieren die Ketziner die vom Landkreis vorgeschlagenen drei Wochen im Mai/Juni.

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