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Falkensee Robert Seckler: „Wir Wissenschaftler müssen uns noch mehr in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren“
Lokales Havelland Falkensee

Vor der Bundestagswahl 2021: Was bewegt Sie, Robert Seckler aus Falkensee?

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11:33 14.09.2021
Robert Seckler, ehemalige Vizepräsident der Universität Potsdam aus Falkensee.
Robert Seckler, ehemalige Vizepräsident der Universität Potsdam aus Falkensee. Quelle: MAZ/Karla Fritze.
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Robert Seckler (67) aus Falkensee (Havellland).

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich bin in meinem Arbeitszimmer und schaue aufs Grün im Garten und am Lindenweiher in Falkensee-Finkenkrug.

Vermisst gewachsene Siedlungsstruktur

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

Wenn ich keine Termine in Potsdam habe, lese ich in Ruhe nach dem Frühstück die Zeitung. Dann gibt es in aller Regel ein Projekt im Haus oder im Garten, um das ich mich kümmere. Nachmittags erledige ich Schreibkram im Arbeitszimmer.

Sie wohnen in Falkensee – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Falkensee ist sehr grün und es sind nur ein paar Schritte in die Natur. Trotzdem ist man in einer halben Stunde in der City. Was ich etwas vermisse, ist eine gewachsene Siedlungsstruktur und eine gute Gastronomie.

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Die zögerliche Haltung vieler Mitbürger gegenüber der Impfung gegen das Coronavirus verstehe ich nicht und es ärgert mich, dass dadurch Menschen gefährdet werden, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden oder keinen Impfschutz aufbauen können.

Mehr Öffentlichkeitsarbeit in der Wissenschaft

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Wir Wissenschaftler müssen uns noch mehr in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren. Das gilt nicht nur für Covid, sondern zum Beispiel auch für den Klimaschutz.

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Ein paar Tage an der Ostsee, Fahrradfahren und Wandern auf dem Darß.

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Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Außer für Aufklärung und Bildung am ehesten im kommunalen Bereich.

Wenn Sie Bundeskanzler wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Die Aufnahme von Verhandlungen mit den Ländern mit dem Ziel, einheitliche Bildungsstandards zu vereinbaren.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de

Von MAZonline