Beim DKB-Cup-Finale in Elstal gewann Stabhochspringer Björn Otto - Familiärer Sprung zum Jackpot – MAZ - Märkische Allgemeine
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12:46 28.08.2013
Björn Otto bei seinem Siegessprung.
Björn Otto bei seinem Siegessprung. Quelle: Konrad Radon
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Elstal

Wolf-Dieter Poschmann kümmerte sich sogar um die Kleinigkeiten. Der ZDF-Moderator war nach Elstal gekommen, um die Leichtathletik-Weltmeister Christina Obergföll und Raphael Holzdeppe anzukündigen. Doch diese Aufgabe trat kurz in den Hintergrund. "Hier ist eine Kamera abgegeben worden, wer vermisst eine?", fragte Poschmann die 6000 Zuschauer. Für seine familiäre Atmosphäre ist das DKB-Cup-Finale im historischen Olympischen Dorf bekannt. Poschmanns Sorge um die verlorene Kamera war ein Ausdruck davon.

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Um Geld ging es auch beim Sprung von Joshua Spieß. Der Berliner ist zwar kein Leichtathlet, aber gestern sprang auch er in die Sandgrube der Anlage. "Ich springe, damit die Kinder etwas zum Anziehen haben und nicht mehr frieren müssen", sagte der Achtjährige. Denn für jeden ersprungenen Meter spendete die Deutsche Kreditbank (DKB) einen Euro für einen guten Zweck. Mit der Unterstützung der Weltklasse-Weitspringer Christian Reif und Sebastian Beyer schaffte Joshua rund drei Meter, sein Vater Andreas Spieß setzte gleich noch einen Vier-Meter-Sprung hinterher. Am Ende kamen insgesamt 2266Euro zusammen.

 

Für Kugelstoßer Ralf Bartels hat der Ort seit gestern auch eine weitere historische Bedeutung. Der 35-Jährige bestritt in Elstal den letzten Wettkampf seiner Karriere und gewann diesen mit einem Stoß auf 19,30 Meter. Danach verewigte der Europameister von 2006 seinen Handabdruck in Beton.

Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll wurde dagegen Zweite hinter Maria Abakumova. Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe scheiterte schon an der Einstiegshöhe von 5,60 Meter. Doch das schien ihn nicht sonderlich zu belasten, gemeinsam mit Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch gönnte er sich anschließend ein Bier. Und Poschmann war am Ende beruhigt, die Besitzerin der Kamera meldete sich bei ihm.

Von Stephan Henke

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