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Havelland Förderkreis Dorfmuseum feiert 20. Geburtstag
Lokales Havelland Förderkreis Dorfmuseum feiert 20. Geburtstag
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17:32 10.04.2018
Mitglieder des Förderkreises mit Ilse Krey (r). Quelle: Lothar Lehnhardt
Tremmen

Mit der Ausstellung „Altes Handwerk in Brandenburg“, deren Hauptbestandteil Fotos von 1890 bis 2000 sind, begann Montag die neue Saison im Dorfmuseum Tremmen. Ergänzt haben die Tremmener diese Wanderausstellung mit Aufnahmen von örtlichen Handwerkern sowie von historischen Werkzeugen, Gerätschaften und Utensilien aus eigenem Bestand.

Aber das alles trat ein wenig in den Hintergrund, denn es gab und gibt Grund zum Feiern. Vor 20 Jahren, am 28. März, riefen sieben Enthusiasten einen Verein ins Leben, ohne den es das Museum heute wohl nicht geben würde: den Förderkreis Dorfmuseum Tremmen. Von jenen Initiatoren sind heute noch vier aktiv: Ilse Krey, Heidrun Suck, Jutta Wenzel und Lothar Lehnhardt, der dem Verein die meiste Zeit vorstand.

Leere Stellmacherei bot sich an

„Eigentlich war zur damaligen Zeit von einem Museum nie die Rede“, erzählt Lothar Lehnhardt. Ilse Krey hatte eine ABM-Stelle und arbeitete die Dorfgeschichte von Tremmen auf, schrieb Broschüren.“ Irgendwann sei dann die Idee aufgekommen, man könne doch die Dorfgeschichte auch gegenständlich machen. Es bot sich die ehemalige Stellmacherei der Familie Lehnhardt an, die bereits 40 Jahre lang im Dornröschenschlaf lag.

Schon wenige Wochen nach Gründung des Vereins war der Förderkreis auf 18 Mitglieder angewachsen. Es gelang binnen zwei Jahren, das Projekt Museum auf die Beine zu stellen. Eröffnung war am 27. Mai 2000. „Nach der Gemeindereform 2003 erhielt der Verein das offizielle Mandat der Stadt Ketzin, das Museum zu betreiben, und wird seither von der Kommune finanziell unterstützt“, erklärt Lehnhardt.

Alte Landtechnik steht im Freien

Der Verein begnügte sich aber nicht damit, dieses Museum aufgebaut zu haben, sondern erweiterte es in den Folgejahren ständig: Es wurden ein Heilkräutergarten angelegt, eine Freilichtausstellung für historische Landtechnik und ein Museumslager geschaffen.

„Hauptsächliche Aufgabe des Förderkreises ist es, den Museumsbetrieb zu organisieren und die Öffnungszeiten abzudecken, denn alle arbeiten ehrenamtlich“, so Ilse Krey. Außerdem kümmern sich die derzeit 30 Mitglieder weiter um die Aufarbeitung der Geschichte Tremmens, sie veranstalten Feste im Museum und geben Impulse zur Gestaltung des Dorflebens.

Mehr als 1000 Arbeitsstunden fürs Museum geleistet

„Manche sind fördernde Mitglieder, also sie helfen finanziell, die anderen sind aktive“, erklärt Lothar Lehnhardt. Dem jüngsten Tourismusbericht an die Stadt Ketzin/Havel war zu entnehmen, dass 17 aktive Mitglieder im Vorjahr mehr als 1000 Arbeitsstunden für das Museum geleistet haben.

Von Jens Wegener

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