Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Friesack Stadt will altes Hortgebäude verkaufen
Lokales Havelland Friesack Stadt will altes Hortgebäude verkaufen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:08 07.01.2019
Das ehemalige, sanierungsbedürftige Hortgebäude im Eichenweg in Friesack. Die Kommune benötigt das Grundstück nicht mehr. Quelle: Andreas Kaatz
Friesack

Die Stadt Friesack will sich von dem ehemaligen Hortgebäude im Eichenweg 6 trennen. Die Immobilie soll jetzt verkauft und dazu entsprechend angeboten werden. Das haben die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Genutzt wurde das Grundstück mit einer Größe von 1660 Quadratmetern ohnehin nicht mehr, in der vergangenen Zeit stand es leer – zumindest was die Horträume betrifft. In dem sanierungsbedürftigen Gebäude befindet sich allerdings auch noch eine vermietete Wohnung.

Platzte aus allen Nähten

Weil das Haus ohnehin aus allen Nähten platzte, hatte sich die Stadt schon vor Längerem nach einer Alternative umgesehen. Denn im Eichenweg können nur etwa 35 Kinder betreut werden. Doch der Bedarf war weitaus größer. Und auch eine Sanierung, die allerdings recht teuer geworden wäre, hätte an der begrenzten Kapazität nichts geändert. So mietete sich die Kommune in die Kooperationsschule ein, schloss dazu einen entsprechenden Vertrag mit dem Landkreis.

Bis zuletzt hatte sich die Stadt das Grundstück im Eichenweg als Reserve gelassen für den Fall, dass der Landkreis irgendwann von seinem Kündigungsrecht wegen Eigenbedarfs Gebrauch macht. Doch sollte er es tun, würde der Stadt die Immobilie auch nicht mehr viel nutzen. Denn mittlerweile besuchen 80 Kinder den Hort. „Dann hätten wir für etwa 50 Kinder gar keinen Platz“, sagte Amtsdirektor Christian Pust.

Zustand verschlechtert sich

Weil die Stadt mit dem Gebäude nicht mehr viel anfangen kann, haben die Stadtverordneten nun die Amtsverwaltung beauftragt, sich um den Verkauf zu kümmern. Auch deshalb, weil sich der Zustand des Hauses wegen des Leerstands mit der Zeit immer weiter verschlechtert.

Zudem kann die Stadt die Einnahmen angesichts der schlechten Haushaltssituation gut gebrauchen. Wenn keine zusätzlichen Kosten anfallen, darf die Verwaltung auch einen Makler beauftragen, um einen Käufer für die Immobilie zu finden. Zum eigentlichen Verkauf des Grundstücks muss dann noch ein Extra-Beschluss gefasst werden.

Neubau wäre zu teuer

2016 hatte die Kommune geprüft, was eine umfassende Sanierung des alten Hortgebäudes kosten würde. Dabei stand eine Summe von rund 300 000 Euro im Raum. Selbst über einen Neubau mit 60 Plätzen auf einem Grundstück neben der Kita „Rhinspatzen“ wurde nachgedacht. Dies hätte nach damaligem Stand aber rund 650 000 Euro gekostet. Zu viel für die Stadt.

Von Andreas Kaatz

Die weiterführenden Schulen des Havellandes stellen sich an Tagen der offenen Tür und mit Schnupper-Unterricht vor. Hunderte Sechstklässler müssen sich entscheiden, auf welche Schule sie ab Sommer gehen wollen.

07.01.2019

So oft es geht, greift Wolf Schöne bei seiner Arbeit zur Gitarre. Und das kommt gut an – auch in seinem neuen Sprengel Retzow, für den er seit 1. April vorigen Jahres zuständig ist. Zuvor war der Gemeindepädagoge in Rathenow tätig.

03.01.2019

Seit einem Jahr leitet Annette Brockmann die Agrargenossenschaft Wutzetz. Seither ist sie verantwortlich für 20 Mitarbeiter und 450 Mutterkühe. Wie die Zukunft des Betriebes aussieht, weiß auch sie nicht genau.

03.01.2019