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Havelland Umweltpreis geht an Gruppen aus dem ganzen Kreis
Lokales Havelland Umweltpreis geht an Gruppen aus dem ganzen Kreis
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17:45 27.03.2019
Fünf Gruppen und Initiativen aus dem Havelland wurden beim diesjährigen Umweltpreis ausgezeichnet. Quelle: Peter-Paul Weiler
Falkensee

 Nicht nur eine, sondern gleich fünf Gruppen und Initiativen wurden mit dem diesjährigen Umweltpreis ausgezeichnet, den die Gesellschafter der Bürgersolaranlagen Falkensee/Dallgow mit der Lokalen Agenda21 vergeben.

Erstmals fünf Preisträger

Die fünf Bewerber um den Umweltpreis hatten ihre Projekte noch einmal auf der Jahresversammlung der Gesellschafter vorgestellt und anschließend gespannt der Preisvergabe entgegen gesehnt.

Erstmals wurden in diesem Jahr fünf Initiativen und Gruppen aus dem Havelland mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Der Preis wurde den Gesellschaftern der Bürgersolaranlagen Falkensee/Dallgow und der lokalen Agenda21 Falkensee ins Leben gerufen.

Den Auftakt der Vorstellungsrunde übernahmen Julia, Lisa und Theo von der Klasse 3a der Lessing Grundschule Falkensee. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Doreen Trautermann und Elternsprecherin Katja Riedel erläuterten sie ihre Aktivitäten in Sachen Umweltschutz.

So haben die Schüler etwa Müll in der Stadt gesammelt und den Kauf eines Mülleimers zur Abfalltrennung in der Schule selbst finanziert.

Beeindruckt haben auch die Superhelden Katetschen Bernd, Pantha Long und Rumpel Kalle. Umweltschutz, Schülerbildung und Soziales sind nur einige der Schwerpunkte dieser Gruppe junger Erwachsener aus dem Westhavelland.

Schüler setzen sich für Artenschutz ein

Über Artenschutz sprachen anschließend Kevin Henning, Jason Heinrich und Emilia Dittrich als Vertreter des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums Falkensee. Die Schüler der Klassen 9c und d wollen am Finkenkruger Bahnhof und auf Garagendächern verschiedene Wildblumen aussähen.

Die dauerhafte Pflege dieser Biotope sei ein Beitrag gegen das Insektensterben. Dies komme nicht nur Bienen zugute, sondern auch der Vogelwelt, die auf Insekten als Nahrung angewiesen ist.

Den weitesten Anfahrtsweg unter den Preisträgern hatten Susann Richter, Hans- Jürgen Eberlein und Beate Brügemann vom Förderverein Lucke- Hof in Premnitz.

Sie engagieren sich unter anderem für den Erhalt einer uralten Schafrasse, den Skudden. Mit der Zucht dieser fast ausgestorbenen Haustiere leiste der Hof einen wichtigen Beitrag gegen das Artensterben.

Gemüse aus dem eigenen Garten

Überzeugen konnte auch Ingo Liebenow vom Förderverein der Europaschule Falkensee mit Informationen über die nachhaltige Bewirtschaftung des Schulgartens. Mit der „GemüseAckerdemie“ bauen die Schüler ihr eigenes Obst und Gemüse an.

Im nächsten Jahr soll das Preisgeld auf 1500 Euro aufgestockt werden. Dafür verzichten die Gesellschafter auf einen Teil ihrer Ausschüttungen. Der Preis richtet sich an Kinder in Kita und Hort, Schulklassen und AGs, Vereine und engagierte Privatpersonen auf dem Gebiet des Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutzes.

Bewerbungen und Informationen unter solar@agenda21-falkensee.de sowie unter 03322/234567.

Von Danilo Hafer

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