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Havelland Großeinsatz im Industriegebiet
Lokales Havelland Großeinsatz im Industriegebiet
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12:02 22.07.2019
Nachteinsatz für die Feuerwehr Premnitz. Quelle: Feuerwehr Premnitz
Premnitz

Es war etwa 0.45 Uhr, als die Feuerwehr Premnitz zu einer Firma ins Industriegebiet gerufen wurde. Ein Brand sei ausgebrochen, hieß es in der Alarmierung. Und noch bevor die Fahrzeuge ausrückten hieß es , es handele sich um einen Großbrand.

Ein „Medium“

Daher alarmierte die Leitstelle auch die anderen Ortswehren von Premnitz. Die Lage vor Ort , so teilte die Feuerwehr Premnitz nun mit, sei weniger dramatisch gewesen. Durch einen technischen Defekt an einer Anlage se dort – so die Feuerwehr in ihrer Mitteilung wörtlich „ein heißes Medium“ ausgetreten.

Gefahr für Kabeltrasse

Es bestand die Gefahr, dass der austretende Stoff auf eine darunterliegende Kabeltrasse gelangt. Dies hätte im Brandfall einen hohen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, wurden die Isolierung der Anlage, sowie die Laufgitter der Kabeltrassen entfernt.

Spezielle Löschtechnik

Mit einer Wärmebildkamera wurde die Anlage genauer kontrolliert. Vorsorglich war auch die Berufsfeuerwehr Brandenburg an der Havel hinzugerufen worden. Diese Wehr hat eine spezielle CO2-Löschtechnik für Elektrobrände. Die Wehrleute aus Brandenburg griffen aber nicht gleich ein, sie hielten sich im Hintergrund bereit.

Entwarnung um 3.30 Uhr

Nach mehreren Kontrollen, sei gegen 3.30 Uhr Entwarnung gegeben worden, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr. Mit der abschließenden Meldung an die Leitstelle rückten die Feuerwehren ab, verantwortlich war vor Ort nun wieder der Betreiber der Anlage. Gegen 5 Uhr war der Einsatz abgeschlossen.

Spekulationen im Netz

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Fotos von dem Einsatz veröffentlicht hatte und diese schon in Sozialen Netzwerken weiter verbreitet wurden, verschwanden diese Bilder sehr schnell wieder aus dem Netz. Hintergrund ist, dass in dem Betrieb, der von dem Einsatz betroffen war, hohe Sichereitsbestimmungen und ein absolutes Fotografierverbot herrschen.

Was war es?

Gerätselt wurde auch darüber, was das so genannte „heiße Medium“ nun genau war. Auch hier darf die Feuerwehr mit Rücksicht auf den Betrieb, in dem es passierte keine weitere Auskunft geben.

Von Joachim Wilisch

Die 42-jährige Elstalerin tritt als Direktkandidatin der Linken im Wahlkreis 5 bei der Landtagswahl am 1. September an. Im Bereich Bildung setzt sie auf Schulzentren, wo langes gemeinsames Lernen bis zum Abitur möglich sein soll.

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