Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland „Harlekin“ im Kulturzentrum erstmals zur Pacht
Lokales Havelland „Harlekin“ im Kulturzentrum erstmals zur Pacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:08 29.01.2017
Das Team des Restaurants „Harlekin“: Glenn Protz, Anna Hoppe, Nicole Wursthorn, Laura Burrasch und Viktor Hildebrandt (von links). Quelle: Uwe Hoffmann
Rathenow

Gäste, die in der letzten Woche ins Restaurant „Harlekin“ wollten, haben vor verschlossener Tür gestanden. „Betriebsferien wegen Renovierung vom 23. bis 31. Januar“ stand auf einem Schild an der Eingangstür des Restaurants im Kulturzentrum. Ab Mittwoch erwartet die Gäste nun ein Gastraum in frischen Farben. Ende des Monats gab der Aufsichtsrat des Kulturzentrums grünes Licht. Das „Harlekin“ wird ab dem 1. Februar privat verpachtet.

„Schon seit drei Jahren hatte ich vor, mich selbstständig zu machen“, sagt Restaurantleiterin Nicole Wursthorn. „Immer wieder wurde im Zusammenhang mit den Zuschüssen durch die Stadt Rathenow und den Landkreis als Gesellschafter für das Kulturzentrum diskutiert, ob es ein Restaurant in Eigenregie betreiben solle. Das brachte Unruhe ins Team hinein. Das Restaurant musste sich auch bisher selbst tragen – mit entsprechenden Konsequenzen wie Stundenkürzungen für die Mitarbeiter oder auch Entlassungen.“ Zu den derzeit vier Angestellten gehört auch Koch Viktor Hildebrandt. „Im Jahr 2001 bekam ich meine erste Stelle als Koch im Rathenower Parkschlösschen und habe dort von Herrn Fischer viel gelernt“, erzählt der gebürtige Weißrusse, der seit 2008 zum „Harlekin“-Team gehört, wo ihm Fritz Hofmann, bis 2012 Küchenchef, noch einiges beibrachte.

In der Küche arbeiten Viktor Hildebrandt und Glenn Protz

Unterstützt wird Viktor Hildebrandt durch Glenn Protz. Im Service arbeiten mit Anna Hoppe und Laura Burrasch zwei Auszubildende. „Ich kam eher durch Zufall ins Harlekin“, sagt die 19-jährige Laura, die 2015 als Azubi zur Restaurantfachfrau anfing. „Ich suchte einen Ausbildungsplatz und stellte mich hier vor. Am nächsten Tag konnte ich anfangen.“ Nach Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung winkt ihr die Übernahme. „Sie ist mit Leib und Seele dabei“, lobt ihre Chefin Nicole Wursthorn. „Sie zeigt sehr gute Leistungen.“

Seit der Neueröffnung des Kulturzentrums 2005 nach umfangreicher Sanierung wurde das „Harlekin“ durch das Haus selbst betrieben. Die gebürtige Rathenowerin Nicole Wursthorn wohnt in Vieritz. Die Restaurantfachfrau gehört seit Beginn zum Team. Nach sechs Jahren als Serviceteamleiterin wurde sie Restaurantleiterin, was sie nun seit acht Jahren ist. Bisher bot das „Harlekin“ schon regionale Speisen, wie Fisch von Fischer Schröder aus Strodehne und Getränke, wie Säfte aus Kyritz, an. Immer wieder wechseln sich saisonale Speisekarten, wie zuletzt die Neujahrskarte, ab.

Für größere Veranstaltungen nutzt das „Harlekin“ den Blauen Saal

„Dieses Angebot wollen wir künftig ausbauen. Ich möchte mehr Fleisch aus der Region anbieten. Neben unseren bisherigen drei vegetarischen Gerichten werde ich auch vegane Speise anbieten. Die Nachfrage danach ist gestiegen“, so die Pächterin. „Zudem wird das Restaurant die Öffnungszeiten mit Veranstaltungen im Kulturzentrum besser abstimmen und wir werden auch eigene Veranstaltungen organisieren. Dazu möchte ich mit anderen Gastronomen in der Region stärker zusammen arbeiten.“ Die erste Veranstaltung wird ein Rockabilly-Event gemeinsam mit dem „American Monster“ sein. Neben den 50 Sitzplätzen im Restaurant kann das „Harlekin“ für größere Veranstaltungen auch den Blauen Saal im Hause nutzen. Zudem liefert die Küche auch Buffets außer Haus.

Die Öffnungszeiten bleiben grundsätzlich unverändert: Mittwoch bis Freitag von 14 bis 21 Uhr und Samstag/Sonntag von 11.30 bis 21 Uhr. Am 4. März feiert lädt das „Harlekin“ die Rathenower zu einer Neueröffnungsparty mit einem DJ im und vor dem „Harlekin“, mit Grill und Feuerschalen, ein. Karten für die „Rockabilly Jive Night“ mit den „Skinny-Teens“ am 8. April im Blauen Saal des Kulturzentrums gibt es ab sofort im „Harlekin“ und im „American Monster“.

Von Uwe Hoffmann

Rund 20 Millionen Euro wird die Stadt Falkensee in diesem Jahr in die Hand nehmen, um verschiedene Vorhaben zu realisieren. Zu den größeren Projekten gehören unter anderem der Sportplatz des Lise-Meitner-Gymnasiums und der Neubau der Kindertagesstätte im Rohrbecker Weg. Das sagte Bürgermeister Heiko Müller beim Neujahrsempfang.

29.01.2017

Die Wagenitzer Theatergruppe „Wagesäcke“ hat am Sonnabend im Feuerwehr-Gerätehaus des Ortes eine erfolgreiche Premiere gefeiert. Sie führte das selbst geschriebene Stück „Alles Theater“ auf. Das war ein Verwechslungsspaß, der vom Publikum mit viel Beifall bedacht worden ist.

01.02.2017

Die Grüne Woche in Berlin ist nun schon beendet. An den letzten zwei Tagen der großen Leistungsschau haben das Kulturzentrum, der Optikpark und der Tourismusverband Westhavelland aus Rathenow für die Region Werbung gemacht. 6000 Flyer haben sie unter das Volk gebracht.

29.01.2017