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Havelland Ausbau der Lehrter Bahn soll eher kommen
Lokales Havelland Ausbau der Lehrter Bahn soll eher kommen
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17:30 14.06.2019
Ein Zug der Linie RE 4 am Bahnhof Rathenow. Quelle: Markus Kniebeler
Havelland/Potsdam

Der Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Berlin soll schneller vorangehen als bisher geplant. Dafür wollen sich die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin einsetzen. Sie haben in Potsdam einen Lenkungskreis gebildet. Brandenburgs Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse hatte ihre Kollegen nach Potsdam zur Verabschiedung einer gemeinsamen Absichtserklärung eingeladen.

„Mit der Einführung des Deutschlandtaktes brauchen wir mehr Kapazität für die Personennah- und Fernverkehre und den Güterverkehr. Unser Ziel ist, eine schnellstmögliche Inbetriebnahme zu erreichen, vor allem um den RE 4 im Halbstundentakt fahren lassen zu können“, so Jesse.

Drittes Gleis soll her

Gemeinsam mit der Berliner Staatssekretär für Verkehr Ingmar Streese verwies sie auch darauf, dass der Ausbau des Bahnhofs Spandau bei den Planungen für die Lehrter Stammbahn mitgedacht werden müsse. Dieses Projekt hätten Berlin, Brandenburg und die Deutsche Bahn AG in das gemeinsame Infrastrukturprojekt i2030 aufgenommen.

Zwischen dem niedersächsischen Vorsfelde bei Wolfsburg und Wustermark soll die Strecke in zwei Bauphasen ab 2023 ausgebaut werden. Die „Lehrter Stammbahn“ hat eine Länge von etwa 239 Kilometern von Lehrte (bei Hannover) bis Berlin. Geplant ist neben der durchgängigen Elektrifizierung, im Havelland zwischen Ribbeck und Bamme ein drittes Gleis zu errichten. Derzeit befinden sich dort nur zwei Streckengleise, die sich die Züge des Güter-, Regional- und Fernverkehrs teilen müssen. Nach Abschluss der Arbeiten steht ein weiteres Gleis für den Güter- und Regionalverkehr zur Verfügung.

Von Jens Wegener

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