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Havelland Eigenheim-Bauland ist in Falkensee besonders teuer
Lokales Havelland

Havelland: Preise für Grundstücke und Häuser steigen weiter

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11:46 26.06.2020
Wohnungsbau boomt in Falkensee. Quelle: E-Mail-MVD
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Havelland

Als Druckexemplar ist der Grundstücksmarktbericht auch in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erhältlich. Der Ausschuss erstellt den Bericht jährlich auf Basis seiner Kaufpreissammlung. Darin sind alle tatsächlich getätigten Transaktionen auf dem havelländischen Immobilienmarkt verzeichnet.

Hoher Zuwachs

Die Anzahl der Transaktionen (Notarverträge) ist dabei leicht um zwei Prozent auf 2561 gestiegen. 40 Prozent aller Verträge bezogen sich auf bebaute Grundstücke; davon waren 782 verkaufte Objekte dem individuellen Wohnungsbau zuzuordnen. Der Landkreis Havelland ist damit weiterhin ein „Einfamilienhausmarkt“. Den höchsten Zuwachs an Verträgen mit fast 19 Prozent auf 349 Stück erreichten die Verkäufe von Eigentumswohnungen.

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Die durchschnittlichen Preise für Bauland des individuellen Wohnungsbaus stiegen im Berliner Umland bis 25 Prozent. Die Stadt Falkensee wies mit 317 Euro pro Quadratmeter die im Mittel höchsten Baulandpreise für individuelles Wohnen auf. Auch Dallgow-Döberitz lag mit 295 Euro pro Quadratmeter nur wenig unter diesem Preisniveau.

Ketzin nähert sich

In der Stadt Ketzin/Havel (143 Euro pro Quadratmeter) näherte sich das Preisniveau mit dem höchsten Preisanstieg von 85 Prozent dem der Stadt Nauen (187 Euro pro Quadratmeter) und der übrigen Gemeinden des Berliner Umlandes. Die übrigen Gebietskörperschaften des Landkreises verzeichneten ebenfalls Preiszuwächse zwischen 20 und 25 Prozent. Hier lag das durchschnittliche Preisniveau zwischen 56 Euro pro Quadratmeter in der Stadt Rathenow und 13 Euro pro Quadratmeter im Amt Rhinow.

Für den Mehrfamilienhausbau wurden in den vergangenen Jahren Preise in einer durchschnittlichen Spanne von 41 bis 103 Euro pro Quadratmeter gezahlt; im Berliner Umland im Durchschnitt 347 Euro pro Quadratmeter; in Falkensee auch weit über 1000 Euro pro Quadratmeter.

Die Ausnahmen

Die Preissteigerung für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser und Doppelhaushälften betrug im Jahr 2019 zehn Prozent in fast allen Teilen des Landkreises. Eine Ausnahme waren die Städte Nauen und Ketzin/Havel mit einer Steigerung von rund 25 Prozent.

Erst- oder Weiterverkäufe von Wohnungseigentum spielen derweil eine immer größere Rolle auf dem Immobilienmarkt im Havelland. Es handelte sich hierbei zum großen Teil um Weiterverkäufe in nach 1991 neu errichteten Wohnanlagen und um Erstverkäufe in aktuellen Projektentwicklungen.

Hier änderte sich wenig

Bei Ackerland kam es zu einer leichten Steigerung von zehn Prozent und bei Grünland zu einer deutlichen Steigerung von 65 Prozent der mittleren Quadratmeterpreise. Sie bewegten sich – ausgenommen im Berliner Umland – im Durchschnitt zwischen 1,13 und 1,47 Euro pro Quadratmeter für Ackerland sowie 0,64 und 1,15 Euro pro Quadratmeter für Grünland. Für forstwirtschaftliche Flächen mit Aufwuchs gab es keine Steigerung des Quadratmeterpreises in dem Maße zu verzeichnen. Im Mittel lagen die Preise wie im Vorjahr – ohne das Berliner Umland – fast unverändert bei 0,60 bis 0,75 Euro pro Quadratmeter.

Von MAZ