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Havelland Hula-Hoops und Pokale im Kulturzentrum
Lokales Havelland Hula-Hoops und Pokale im Kulturzentrum
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11:45 17.02.2020
Kristin LaHoop bei der Sportlerehrung. Quelle: Christoph Laak
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Rathenow

Es hat wohl am Sonnabend zur Sportlerehrung im Kulturzentrum in Rathenow niemand gegeben, der sich nicht an die eigene Jugend erinnert fühlte. Irgendwann schwappte die Hula-Hoop-Welle ins Land und jede oder jeder versuchte es – den Reifen mit dem Körper in Schwingung zu bringen.

Nicht leicht

Das ist gar nicht so einfach, erinnerten sich einige der Ehrengäste bei der Sportlerehrung, zu der die Märkische Allgemeine, der Kreissportbund und die MBS zusammen mit dem Landkreis Havelland die besten Sportler des Jahres 2019 auszeichneten.

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Gefragte Künstlerin

Kristin LaHoop kommt aus Gülpe und kann die Ringe artistisch schwingen. Nicht nur einen – gleich mehrere. Sie erzählt damit Geschichten und man muss sich schon konzentrieren und hineindenken in das, was die Frau zeigt. Inzwischen ist die Artistin eine gefragte Künstlerin, die zwischen Bristol (Großbritannien) und Bingen am Rhein jedes Jahr viele Auftritte im In- und Ausland absolviert.

Der zweite Auftritt von Kristin LaHoop. Quelle: Christoph Laak

„Das war beeindruckend“, fand auch Jörg Wartenberg. Zumal wohl die wenigsten wissen, dass man bei Kristin LaHoop auch Unterricht nehmen kann. Sie gibt regelmäßig Workshops in verschiedenen Städten.

Gitarre und Gesang

Keine Sportlerehrung ohne Musik. Ulrike Wilke stimmte die Gäste mit ihren Liedern, zu der sie sich mit der Gitarre begleitete ein. Zufall? Ulrike Wilkes Vater ist das langjährige Vorstandsmitglied im Kreissportbund, Eckhard Wilke. Sport und Kultur – das passt.

Ulrike Wilke an der Gitarre. Quelle: Christoph Laak

Die Moderation besorgte – wie schon seit vielen Jahren – Sarah Schlecht. Mit der Ärztin hat der Kreissportbund eine ideale Besetzung für diese Rolle gefunden. Sarah absolvierte die ersten Sportlerehrungen, als sie noch Studentin in Rostock war. Nun arbeitet se in der Schweiz – zur Sportlerehrung aber kommt sie ins Havelland – das ist Ehrensache.

Sarah Schlecht moderierte wieder. Quelle: Christoph Laak

Im Mittelpunkt standen am Samstag Einzelsportler, Jugendliche, Mannschaften und Sportarten. So bemerkte ein Gast ganz lapidar: „Alle zwei Jahre." In dem Abstand stehen bei den Casting-Sportlern die großen internationalen Wettbewerbe an, in denen sie oft Erfolg haben – und dann bei der Sportlerehrung auf dem Treppchen stehen. Wer es nicht weiß: Casting ist, so übersetzt es der Laie, Weitwurfangeln.

Im Gespräch

Nachdem die Erfolge des Sportjahres 2019 gewürdigt waren, standen im Anschluss die Pläne und Ideen für das Sportjahr 2020 im Mittelpunkt. Beim Büffet und im Gespräch zum Kaffee nutzten viele Vereinsvorsitzende die Gelegenheit, mit Bürgermeistern, Amtsdirektoren, den Landtagsabgeordneten Katja Poschmann und Christian Görke oder anderen Sportfunktionären ins Gespräch zu kommen.

Barbara Richstein, die eine Sportlerehrung erstmals als Kreistagsvorsitzende erlebte, war jedenfalls begeistert und tickerte in den Sozialen Netzwerken umgehend: „Allen meine herzlichen Glückwünsche.“

Von Joachim Wilisch