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Havelland Immer genug Arbeit
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14:58 22.02.2018
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RHINOW

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680 Christen sind es insgesamt, rund 31 Prozent der Menschen, die in dieser Region leben und wohnen. „Leider werden es immer weniger, das ist vor allem der demografischen Entwicklung geschuldet“, sagt Enseleit. Auch in den Dörfern ist die Situation unterschiedlich.

In Gülpe sind nur noch vier Einwohner Mitglied der Kirchengemeinde. In Strodehne, Rhinow und Stölln kommen noch viele Einwohner zu Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen. Der Pfarrer möchte deshalb insgesamt auch nicht klagen. „Wichtig sind die Aktivitäten“, meint er und ist stolz in dieser Hinsicht gute und zuverlässige Mitstreiter an seiner Seite zu haben.

Er nennt den Gemeindekirchenrat, die Fördervereine zum Erhalt der Kirchen, die Grundschule und Künstler, die zu Konzerten und anderen Auftritten in die Gotteshäuser kommen. „Arbeit ist immer genügend“, sagt Hardy Enseleit, der neben seiner eigentlichen Aufgabe als Pfarrer auch immer Bauherr ist – und das seit seinem ersten Tag in Rhinow. Von seinem Vorgänger, Helge Kraft, hat er vor drei Jahren in Rhinow eine fast komplett sanierte Stadtkirche übernommen.

Inzwischen sind die restlichen Arbeiten zur Innensanierung abgeschlossen. Kirchengemeinde und der Förderverein Stadtkirche haben für die gesamte Sanierung in den letzten zehn Jahren mit Hilfe von Fördermitteln weit über 550 000 Euro aufgebracht. Hübsch ist sie geworden, die Rhinower Kirche. Der Altar aus dem Jahr 1734 ist rekonstruiert worden, ebenso das Taufbecken. Das Patronatsgestühl wurde in Beige und mit vier Wappen der Familie von der Hagen in den letzten Monaten wieder originalgetreu erneuert. Etwas über 8000 Euro hat das gekostet, der Förderverein beteiligte sich wieder und übernahm 50 Prozent der Kosten. Für dieses Jahr möchten sich Kirchengemeinde und Förderverein gemeinsam die Erneuerung des elektrischen Glockengeläuts vornehmen. Dafür steckt man derzeit in der Kostenplanung.

Die Heizung müsste auch einmal gemacht werden, gehen Enseleits Gedanken voraus. Für Strodehne klärt er gerade, ob man die Orgel noch einmal erneuern kann oder ob der Holzwurm dem Instrument zu sehr zugesetzt hat.

Für Stölln ist er auf der Suche nach neuen Geldquellen, damit die Kirche doch noch im kommenden Jahr und damit vor der Bundesgartenschau saniert werden kann. „Es wird schwierig“, weiß der Pfarrer, nachdem eine Förderung aus dem Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ 2012 abgelehnt wurde. (Von Norbert Stein)

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