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Havelland Jede Menge Reisetipps fürs Havelland
Lokales Havelland Jede Menge Reisetipps fürs Havelland
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11:39 16.02.2015
Am Wasser: Nicht nur Kinder lieben die Havel. Quelle: Christiane Flechtner
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Falkensee

Wohin mit den Gästen und Bekannten? Ins Museum nach Glindow oder lieber ins Schloss Kleßen mit seinem märkischen Gutsgarten? Keine Frage – die Auswahl an Sehenswürdigkeiten im Havelland ist hoch. Unter dem Titel „Sightseeing im HavellandReisetipps für Sie und Ihre Gäste“ findet derzeit eine neue Veranstaltungsreihe des Tourismus verbandes Havelland statt, die vor allem Hoteliers, Privatver mietern und Pensionen mit Tipps für Ausflüge oder Tagestouren per Rad und per Pedes versorgt, die diese dann an ihre Gäste weiter geben können.

„Eines mal vorweg gesagt: Es gibt viel zu sehen im Havelland“, erklärte Ines Kias, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Havelland, die am Donnerstagabend den interessierten Zuhörern im Hotel „Kronprinz“ in Falkensee zahlreiche touristische Highlights im Havelland präsentierte. Ob gutes oder schlechtes Wetter, Sommer oder Winter – die Angebote im 2700 Quadratkilometer großen Gebiet mit seinen insgesamt 294.240 Einwohnern sind viel fältig.
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Wie wäre es beispielsweise mit dem Naturpark Westhavelland und seinem Sternenpark am Gülper See? Der 1315 Quadratmeter große Naturpark, in dem im Herbst bis zu 1500 Kraniche und 100.000 Wildgänse gezählt werden, bietet auch nachts ein grandioses Schauspiel. Denn durch die hier dünne Besiedlung haben Astronomie-Fans im ersten Sternenpark Deutschlands einen nahezu ungetrübten Blick in den spektakulären Sternenhimmel.
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Wie wäre es mit Stölln? Der erste Pionier der Fliegerei, Otto Lilienthal, führte auf dem Gollenberg von 1893 bis 1896 seine ersten bahnbrechenden Flugversuche durch. Auch die Lady Agnes, so heißt das ausgemusterte Flugzeug IL62 der ehemaligen Interflug, welches 1989 auf dem nur 860 Meter kurzen Segelflugplatz landete, befindet sich hier. Highlight: In diesem Flugzeug können Paare sogar heiraten.
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Wer Tiere mag, kann zum Beispiel den Straußenhof in Großderschau oder die Eselhöfe in Wolsier oder Nauen besuchen.
Appetit auf guten Fisch? Die Fischerei Schröder im Künstlerdorf Strodehne bietet Erlebnisfischen auf dem Gülper See und kulina rische Leckereien von Zander, Hecht, Blei, Aal, Karpfen & Co.
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Wer kennt die kleinste Kirche Deutschlands? Sie befindet sich in Bahnitz, und gleich „nebenan“ in Pritzerbe befindet sich die Rohrweberei, die letzte ihrer Art in ganz Deutschland. Das moderne Museum ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
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„Aber auch die größeren Städte sind sehenswert. Rathenow mit seinem Optikpark und Buga-Gelände sowie Nauen mit seinem Funkamt bilden ganz verschiedene touristische Schwerpunkte“, sagt Ines Kias. „In Brandenburg an der Havel gibt es beispielsweise sehr sehenswerte Museen. Mein Favorit ist hier das Industriemuseum. Allein der Ofen hat die Ausmaße eines Zweifamilienhauses, und die gewaltigen Krananlagen, riesigen Stahlpfannen sind ebenso beeindruckend wie die Arbeitsplätze der Schmelzer, Ofenmaurer, Schlosser und Kranfahrer“, fügte sie hinzu.

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Termine: Die nächsten Veran staltungen des Tourismusverbandes beginnen jeweils um 18 Uhr in folgenden Städten: am 17. Februar im Haus der Begegnung, Rathausstraße 26, in Ketzin/Havel; am 24. Februar im Hotel am Molkenmarkt, Molkenmarkt 29, Brandenburg an der Havel.

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