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Havelland Jetzt übernehmen die Gärtner
Lokales Havelland Jetzt übernehmen die Gärtner
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15:57 01.03.2013
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RATHENOW

. Ihr Fazit fällt kurz und bündig aus:; „Es ist gut.“ Gerade haben sie dem Aufsichtsrat einen Wirtschaftsplan für die kommenden Jahre vorgelegt und den Haushalt präsentiert. „Ich glaube, die Mitglieder des Aufsichtsrates sehen, dass wir verantwortungsvoll wirtschaften“, sagt Joachim Muus. Und Elfie Balzer fügt hinzu, „dass der Optikpark im vergangenen Jahr auf verschiedenen Feldern seine Servicequalität unter Beweis gestellt hat“. Ein äußeres Zeichen sei die Auszeichnung des Optikpark-Gastronomieteams mit der Plakette „Gastliches Havelland“. Die Verantwortung für weit über 100 Mitarbeiter, die meisten kommen aus Arbeitsförderprogrammen, sei ein wesentliches Markenzeichen des Optikparks, der – so Elfie Balzer – „auch eine wichtige soziale Komponente als Arbeitgeber, der sich an Förderprogrammen beteiligt, darstellt“.

Wenn jetzt die Sonne wärmer wird und das letzte Eis den Boden nach einer langen Frostperiode freigibt, dann ist das der Startschuss für das Gärtnerteam. Die Beete müssen hergerichtet werden, die Wege werden noch einmal gesäubert. Im kommenden Jahr sollen sie grundsaniert werden. 2014 ist der Optikpark wahrscheinlich nur im nördlichen Bereich um den Stadtplatz frei. Der Rest wird für die Bundesgartenschau umgebaut. Die Bundesgartenschau wird die Gäste des Optikparks bereits jetzt auf jedem Schritt begleiten. Zunächst wird bis zum Sommer das Tiergehege umgesetzt. Noch befindet es sich an der Südspitze des Parks, wo aber im Laufe des Jahres Platz für die Bauarbeiten an der Buga-Brücke benötigt wird.

Ab dem 11. August – bis zur Serenade unterm Sternenhimmel ist der gesamte Park noch frei begehbar – wird der Teil ab der südlichen Erdskulptur gesperrt. Die Flößer enden mit ihren Touren danach an einem Ersatzanleger etwas oberhalb am Havelaltarm. Joachim Muus gewinnt diesen „Behinderungen“ nur Gutes ab. „Die Leute, die den Park besuchen, werden sehen, dass die Bauarbeiten an unserer Bundesgartenschau-Kulisse vorangehen.“ Das werde die Gäste rechtzeitig aus das Großereignis einstimmen.

Doch zunächst sollen die Besucher ein klassisches Saisonprogramm (siehe Infokasten) erleben. Ein Großereignis, die Serenade unterm Sternenhimmel, wird etwas verändert. Das Bühnenkonzert im Mühlenhof steht am Anfang der Serenade. „Dann haben alle Besucher danach genug Zeit, sich im Park umzusehen“, sagt Elfie Balzer. Das Feuerwerk werde demzufolge in den Park hinein verlegt. Damit habe man bereits zur „Langen Nacht der Optik“ gute Erfahrungen gemacht. Die „Lange Nacht“ gibt es übrigens ebenfalls – wenn auch in etwas abgespeckter Form. Die Ausstellungen im Zellenspeicher bleiben. „Wir wollen die Ausstellung zu historischen Funden in Rathenow noch etwas ausweiten“, sagt Joachim Muus, der auch auf die Präsentationen zur Berliner Weltzeituhr und zur Leuchtturm-Signaltechnik verweist.

Bevor die Saison offiziell beginnt, lädt Antenne-Brandenburg-Moderatorin Marina Ringel zum ersten Talk im Park – am 19. April (Freitag). Erwartet werden neben anderen Prominenten auch zwei Kanu-Sportstars vom KC Potsdam.

Bis Marina Ringel ihre Talkrunde eröffnet gehört der Park erst einmal den Gärtnern, die dafür sorgen, dass sich Rathenow am 21. April im schönsten Frühlingskleid zeigt. (Von Joachim Wilisch)

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