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Ketzin Erschließung des Wohngebietes „Baumschulwiese“ beginnt
Lokales Havelland Ketzin Erschließung des Wohngebietes „Baumschulwiese“ beginnt
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17:25 25.09.2019
In dieser Animation sind im im Hintergrund die künftigen Gebäude im Gebiet Baumschulwiese in Ketzin zu sehen. Quelle: Leonwert
Ketzin/Havel

In den nächsten Wochen beginnt die Erschließung des künftigen Ketziner WohngebietesBaumschulwiese“. Die Baugenehmigungen liegen vor, informierte Wolfram Konow, Geschäftsführer der Potsdamer Leonwert Immobilienmanagement GmbH, die als Investor fungiert, im Bauausschuss.

Kita rückt ins Zentrum

Das Konzept sei nochmals überarbeitet und dabei die Bebauung aufgelockert worden, auch durch mehr Bäume, erläuterte er. Die Kita mit 55 Plätzen und eine größere Fläche für einen Spielplatz sei ins Zentrum des Wohngebietes gerückt worden. Ebenso die Gebäude für betreutes Wohnen, die Sozialstation und für die Wohngruppen. Rund 30 Prozent stünden damit als altersgerechte Wohnungen zur Verfügung. Das sei das Ergebnis der Beratungen mit der Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH.

225 Wohnungen entstehen

Auf dem rund drei Hektar großen Areal entstehen statt der 2016 noch geplanten 150 nun 225 Wohnungen. „Grund ist die vom Gemeinschaftswerk gewünschte höhere Anzahl von kleineren Appartements“, betonte Konow. Zu einer Wohngemeinschaft werden acht bis zwölf eigenständige Wohnungen gehören, für deren Mieter eine ständige Betreuung gesichert wird. Das Gemeinschaftswerk fungiert für diese Wohnform als Generalmieter.

Parkplätze werden „versteckt“

Lange wurde, auch in denKetziner Fachausschüssen, über die Anzahl von Parkplätzen diskutiert. Jetzt will man vermeiden, dass die Flächen zugeparkt werden. Weil Tiefgaragen zu teuer sind, so Konow, werde ein großer Teil der Parkplätze „versteckt“, also unter den Balkonen und vertieft beziehungsweise an den Zufahrtsstraßen angeordnet. Dem aktuellen Konzept entsprechend sollen es rund 350 Parkplätze werden.

Alle Gebäude erhalten einen Fahrstuhl, die meisten Dächer werden dem gegenwärtigen Trend entsprechend begrünt, so dass das Regenwasser zeitweilig zurückgehalten werde.

Mieten zwischen 8,50 und 11 Euro

Insgesamt entstehen 16000 bis 17000 Quadratmeter Wohnfläche mit kleineren Wohnungen bis 35 Quadratmetern und größere um die 100 Quadratmeter, so Konow. Zu den Mietpreisen befragt, antwortete der Geschäftsführer, dass sich diese je nach Wohnungsgröße zwischen 8,50 und 11 Euro je Quadratmeter bewegen würden. Eigenheime seien im neuen Konzept nicht mehr vorgesehen, versicherte der zuständige Architekten.

Es sei ein Konzept, das Lob verdient, sagte Bauausschussmitglied Erhard Zeine (FDP). Kritische Anmerkungen, wie bei vorherigen Vorstellungen, gab es in der Bauausschusssitzung zum Projekt nicht mehr.

Es werde Abschnittsweise gebaut. „Ich rechne mit der Fertigstellung der ersten Wohnungen in ein bis zwei Jahren“, sagte Geschäftsführer Konow.

Von Wolfgang Balzer

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