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Ketzin Dorffest mit Ladykracher
Lokales Havelland Ketzin Dorffest mit Ladykracher
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10:59 30.06.2019
Mehrere hundert Angebote am Stand des Falkenrehder Seniorenvereins sorgten beim Trödelmarkt für Interesse. Quelle: Wolfgang Balzer
Falkenrehde

Die schattigen Plätze unter den alten Bäumen vor dem Falkenrehder Dorfgemeinschaftshaus waren am Sonnabend besonders gefragt. Hier breiten die Trödler schon in den Vormittagsstunden ihre Angebote aus.

Bücher, Koffer, Gurkentopf und Heckenschere hatte Hobbytrödlerin Martina Müller unter anderem im Angebot, und auch Gasmasken, oder genauer: Schutzmasken. Die fanden allerdings gerade keine Interessenten. Anders dagegen Gläser, Vasen, Kerzenständer und alles, was so in einem Haushalt zu finden sein könnte, am Stand des Falkenrehder Seniorenvereins.

Geld für die Vereinskasse

„Das meiste wurde uns gebracht, auch aus Haushaltsauflösungen. Wir lagern es ein und bieten alles am Tage des Dorffestes an“, erzählte Vereinsmitglied Christa Würfel. Aber die nicht gerade üppigen Einnahmen kämen in die Vereinskasse, mal für eine gemeinsame Dampferfahrt oder einen Kinobesuch, erzählte sie. Gleich nebenan der vereinseigene Kuchenstand. Die Falkenrehder Seniorinnen sind auf den örtlichen Festen seit Jahren bekannt für ihr leckeres Backwerk.

Wasser marsch beim Dorffest in Falkenrehde. Quelle: Wolfgang Balzer

Drückende Hitze lähmte in den Nachmittagsstunden den Trubel auf der Festwiese. Die üblicherweise die Festbesucher ab 12 Uhr mit Mittagessen versorgende Falkenrehder Feuerwehr hatte entsprechend umdisponiert. Kartoffelsuppe war abgesagt. Aber Nudeln mit Tomatensauce waren zu haben. Die Söhne von Gundula Haehnel aus Priort ließen sich von der Hitze nicht beeindrucken. Oskar hatte sich eine asiatische Fantasiemaske schminken lassen, versuchte sich am Brandhäuschen an der Druckspritze und drehte im Feuerwehrauto mit Mama und Brüderchen eine Dorfrunde. „Die Ruhe auf der Festwiese hat auch was Gutes“, scherzte die Mama. So hätten sie die Hüpfburg sogar für sich alleine.

Konzert in der Kirche. Quelle: Wolfgang Balzer

Die Jugendfeuerwehr hatte den Basteltisch vorbereitet. Zu basteln und zum bemalen waren, natürlich, Feuerwehrautos. Im Dorfgemeinschaftshaus bemühte sich das Duo Thomasius um Stimmung und nebenan öffnete, wie immer bei den Falkenrehder Dorffesten, die Kirche ihre Türen. Kraftvoll erklang „Oh happy Day...“. Der Gospelchor „Jettasänger“ war in der fast voll besetzten Dorfkirche zu Gast. In der Kirche wird auch gern daran erinnert: 1869 hatte Theodor Fontane sie besucht. Sie habe auf ihn „einen spukhaften Eindruck“ gemacht, weil sie überall da, wo das Mondlicht durch die Scheiben fiel, so hell war wie bei Tage. Und auch die Kirchengruft hatte einen tiefen Eindruck bei dem märkischen Wanderer hinterlassen.

Ladykracher am Abend

Die Mitglieder des Fördervereins für die Falkenrehder Feuerwehr bereiteten derweil die Grills für den Abend vor, denn üblicherweise wird in Falkenrehde bis in die Nachtstunden Dorffest gefeiert. „Das soll auch beim 20. so sein“, meinte die langjährige Vorsitzende des Ortsbeirates, Gisela Drehmel. Schließlich standen am Abend noch die „Ladykracher“ und Tanz auf dem Programm.

Von Wolfgang Balzer

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