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Ketzin Schüler der Europaschule führen Musical auf
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14:48 16.02.2020
Kostümreiches Musical "Felicitas Kunterbunt". Quelle: Enrico Berg
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Ketzin

Aufregend, spannend, lehrreich und bunt war die Weltreise der 300 Schüler der Europaschule Ketzin. Ihre Erlebnisse erzählten sie am Wochenende ihren Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunden. In der Turnhalle ihrer Schule führten die Kinder der 1. bis 6. Klasse vier Mal das Kindermusical „Felicitas Kunterbunt” auf.

Puppen und Kuscheltiere leben friedlich in einer Spielzeugtruhe zusammen, bis eine neue Mitbewohnerin auftaucht. Felicitas Kunterbunt ist anders als sie, sie ist bunt und schrill, so was haben die Bewohner bisher noch nie gesehen.

Aufregend, spannend, lehrreich und bunt war die Weltreise der 300 Schüler der Europaschule Ketzin. In der Turnhalle ihrer Schule führten die Kinder der 1. bis 6. Klasse vier Mal das Kindermusical „Felicitas Kunterbunt” auf.

Die Neue wird schnell ausgegrenzt. Felicitas möchte doch nur in ihrem neuen Zuhause Freunde finden, aber das scheitert an der Angst und Missgunst der anderen Truhenbewohner.

Um dies zu unterbinden greift Rabador, der große Zauberer, ins Geschehen ein und versperrt die Kiste mit einem Zauberschloss, so dass niemand mehr in die Spielzeugtruhe zurück kehren kann.

Die Bewohner, Detektiv Franz Findig, Schlaumi der Fuchs, Bär Bertram, Hamster Helmar und Felicitas, benötigen nun einen Schlüssel um das Zauberschloss zu öffnen.

Doch bald wird klar, dass sie den passenden Schlüssel nicht im Kinderzimmer finden werden. So begeben sich Felicitas und ihre Leidensgenossen mit Hilfe eines Zauberbuchs auf eine Reise um die Welt, um von jedem Kontinent der Erde ein Stück für den geheimnisvollen Schlüssel zu bekommen.

Sie erkennen, dass nur gemeinsames Handeln und ehrliche Freundschaft sie das Ziel erreichen lässt. Auf ihrer großen Reise begegnen sie wilden Piraten, stolzen Indianern, einem großen Drachen, Eisbären, Pinguinen, Koalas, Giraffen, Zebras, Affen und vielen anderen mehr. Aber es geht nicht nur um die Suche nach den Teilen des Schlüssels. Felicitas ist auf der Suche nach ihrem Ursprung und dem eigenen „Ich”.

Mit Feuereifer und ganz viel Enthusiasmus setzten die Schüler der Europaschule dieses Musical in Szene. Ob als Darsteller auf der Bühne, Sänger im Chor oder hinter den Kulissen, jeder der 300 Schüler hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Aufführung ein voller Erfolg war. Es war eine tolle Inszenierung mit wichtigen Botschaften.

„Als die Schüler sahen, dass die Presse hier ist, um über ihr Musical zu berichten, war das Lampenfieber noch ein bisschen größer”, erzählt Rektorin Katrin Peppler schmunzelnd. Aber das mit dem Lampenfieber haben die Protagonisten gut in den Griff bekommen.

In einer Projektwoche hatten die Schüler und Lehrer dieses Musical auf die Beine gestellt. Nur die Hauptdarsteller haben bereits im August mit den Proben begonnen, die kleineren Rollen wurden in der letzten Woche von Montag bis Mittwoch einstudiert, die gesamte Woche über wurden Kostüme gebastelt, Lieder geprobt und das Bühnenbild gebaut. Dabei wurden die Kinder von den Eltern und dem Förderverein der Schule unterstützt.

Die Europaschule in Ketzin ist eine musikbetonte Schule mit einer Blechbläserklasse und einem großen Chor. Es ist das erste Mal, dass sie sich an ein Musical heran gewagt haben. „Die Schüler nehmen viel von der Geschichte der Felicitas mit, denn sie lernen dass Freundschaft, Toleranz und Zusammenhalt wichtig sind. Sie begreifen, dass wir im Herzen alle gleich sind, egal woher wir kommen”, so Katrin Peppler, „das Projekt gibt ein Zusammengehörigkeitsgefühl, jeder hat jedem geholfen, das war richtig toll.”

Die Darsteller und der Chor haben fast alles live vorgetragen. Sie waren zurecht stolz auf ihre kurzweilige, bunte und mitreißende Veranstaltung. Auch ihre Familien platzten fast vor Stolz.

Nach dem Musical hat der Förderverein die kulinarische Versorgung übernommen. Die Besucher konnten sich Waffeln, Popcorn, Bratwürste und Getränke schmecken lassen und dabei mit anderen Besuchern ins Gespräch kommen.

„Ich bin extra aus Hoppegarten hierher gekommen, da meine Enkelin Lotta bei dem Musical mitgemacht hat”, so Bernhard Sooth, „es war sehr emotional und berührend, eine große Ausstrahlung haben die Kinder gehabt, da ist man als Opa schon mächtig stolz.“

Von Hannelore Berg

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