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Ketzin Tourismus: Digitalpaket für die Havelstadt Ketzin
Lokales Havelland Ketzin Tourismus: Digitalpaket für die Havelstadt Ketzin
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15:26 05.06.2019
Die Ketziner Tourist-Information ist von außen und innen attraktiver geworden. Quelle: Wolfgang Balzer
Ketzin/Havel

Die Tourist-Information in der Ketziner Rathausstraße ist attraktiver geworden. Davon konnten sich nun die touristischen Leistungsträger der Stadt überzeugen. „Wir wollen über unsere aktuellen Vorhaben informieren, aber auch einfach mal Danke sagen für die Mitwirkung bei der attraktiveren Gestaltung unseres touristischen Angebotes“, sagte Bürgermeister Bernd Lück.

96.000 Euro für Tourismus-Vorhaben

Nach der Auslagerung des Museums stehen zwei große, repräsentative Räume für die Besucherinformation, aber auch für Ausstellungen aller Art zur Verfügung. 96 000 Euro haben die Maßnahmen gekostet. 90 Prozent wurden dabei aus Fördermitteln bestritten.

Neben der Verschönerung des Außen- und Innenbereiches stand bei dem Vorhaben vor allem die Digitalisierung im Vordergrund. Wie Bereichsleiterin Ramona Stier informierte, gibt es an der Tourist-Information den ersten städtischen und vom Land finanziell geförderten W-Lan-Hotspot. Hier könnten sich Touristen kostenlos einloggen. Weitere folgen an der Steganlage an der Havelpromenade, im Strandbad und in den Ortsteilen.

Digitale Stelen via App ansehen

„Hier in der Tourist-Information soll es die erste digitale Stele der Stadt geben“, verkündete Ramona Stier ein weiteres touristenfreundliches Vorhaben. So werden über die App „Mein Brandenburg“ sowohl touristische Informationen aus ganz Brandenburg als auch speziell aus Ketzin/Havel und den Ortsteilen abrufbar sein. Veranstaltungen, Adressen, Sehenswürdigkeiten und Busfahrpläne gibt es hier auf einen Blick.

Land und Landkreis würden das Vorhaben fördern, sagte sie. Weitere digitale Info-Stelen soll es im Schloss Paretz, auf dem Paretzer Parkplatz und in Ketzins neuer Mitte geben. Außerdem soll zeitnah eine Ladestation für E-Fahrräder installiert werden.

Fördermittel für Rathaushof

Und noch eine Geldzusage konnte der Bürgermeister am Dienstag verkünden. Der Rathaushof kann nun besucherfreundlich gestaltet und die Remise für die stadtgeschichtlich bedeutsame Geschichte der Ziegelindustrie hergerichtet werden. Hier soll die Dauerausstellung über einen Industriezweig untergebracht werden, der die Havelstadt und vor allem ihre wasserreiche Umgebung wie kein anderer Wirtschaftszweig prägte.

Trotz allem bleibt noch eine bedeutsame Baustelle: Das Museum, das nach entsprechender Sanierung und einem Umbau neben der Bibliothek seinen neuen Platz finden soll. Eine Fördermittel-Zusage sei bislang nicht eingegangen, bedauerte der Bürgermeister.

Von Wolfgang Balzer

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