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Ketzin Tremmener Kleintierzüchter zeigen ihre schönsten Tiere
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16:31 21.10.2019
Zwei erfolgreiche Züchter: Ausstellungsleiter Fred Jäkel (v.l.) und Schirmherrpreis-Gewinner Hans-Joachim Graf. Quelle: Wolfgang Balzer
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Tremmen

Stolze Hähne der Rasse Brahma, die aus Asien stammenden Zwerg-Seidenhühner mit ihren türkisblau leuchtenden Ohrscheiben und viele andere Hühnerrassen präsentierten am Wochenende die Züchter des Kleintierzuchtvereins D 710 Tremmen und Umgebung auf ihrer alljährlichen Leistungsschau.

Seit 57 Jahren besteht der Verein und ebenso lange ist er Gastgeber der Kleintierausstellung. Rund 200 Zuchtfreunde nutzen jedes Jahr diese Gelegenheit, ihre Tiere zu präsentieren oder auch nur über die Zuchtarbeit zu fachsimpeln.

Ausstellungsleiter Fred Jäkel (v.l.) und Vereinsvorsitzender Eckhard Krüger. Quelle: Wolfgang Balzer

Auf den verschiedensten bundesweiten Ausstellungen konnten sie immer wieder Tiere vorstellen, die dem genau formulierten Rassestandard entsprechen und Bundessieger und Landesmeister wurden. In diesem Jahr gelang das wieder Ausstellungsleiter Fred Jäkel, der mit einem Rammler seiner Lieblingsrasse „Zwergwidder dunkel-eisengrau“ mit der Punktzahl 97,5 von 100 Punkten Bundessieger wurde. Eine Ehre, die ihm bereits zum zweiten Mal zuteil wurde.

Viele Jahre erfolgreich ist auch Eckhard Krüger, dessen Spezialität die „Thüringer Flügeltauben blau ohne Binden“ sind. Zu seinen zahlreichen Ehrungen kam 2019 eine weitere hinzu. Mit seinen Tauben wurde er Landesmeister und am Wochenende ist ihm der Schirmherrenpreis von Bürgermeister Bernd Lück zuerkannt worden.

122 Stück Geflügel und 71 Kaninchen ausgestellt

Eine weitere Anerkennung ist mindestens ebenso erwähnenswert. Seit 1978 führt er den auch international erfolgreichen Tremmener Verein. 122 Stück Geflügel und 71 Kaninchen hatten die Preisrichter zu bewerten. Lautstark krähend machten die mächtigen Hähne der seit etwa 1850 in Deutschland gezüchteten Rasse Brahma mit ihren rassetypischen Federn an den Läufen auf sich aufmerksam.

96 Punkte vergaben die Preisrichter, was Hans-Joachim Graf den Schirmherrenpreis einbrachte. „Man muss schon etwas verrückt sein wie ich, diese Rasse zu züchten“, gestand er nach der Preisverleihung. Wirtschaftlich sei die Haltung dieser Fleischrasse nicht.

Er füttere sie zwar in rund acht Monaten auf ihr stolzes Gewicht, aber Eier legen sie dafür weniger. „Ist eben mein Hobby. Und schön anzusehen sind die prächtigen Tiere auch“, merkte er an.

Zwei Jungzüchter waren auch mit dabei

Ein ganz anderes Hobby hat Leon Schrobsdorf. Er züchtet Kaninchen. Immerhin 16 Rassen und Farbschläge stellten die Züchter vor. Nach Meinung der Preisrichter waren seine „Hasenkaninchen rotbraun“ würdig, mit dem begehrten Schirmherrenpreis des Bürgermeisters gewürdigt zu werden.

Wie Ausstellungsleiter Fred Jäkel erfreut feststellte, waren in diesem Jahr auch zwei Jungzüchter mit ihren Tieren präsent. Jamie Kempter aus Etzin wurde sogar für seine „Zwergwidder lohfarbig schwarz“ mit einem Pokal geehrt und der elfjährige Maximilian Fritz, ebenfalls aus Etzin, stellte seine Tauben „Texaner rotfahl“ vor.

Er züchtet erst seit zwei Jahren Tauben. Mit immerhin 94 Punkten bewerteten die Preisrichter seinen züchterischen Erfolg. „Ein Top-Ergebnis“, so der Kommentar des zufriedenen Ausstellungsleiters. „Macht mir auch Spaß, ich will unbedingt weiter züchten“, sagte Maximilian.

Von Wolfgang Balzer

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