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Havelland Kinder, Erdbeeren, Attraktionen
Lokales Havelland Kinder, Erdbeeren, Attraktionen
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10:19 30.04.2014
Kinder der Kita „Kiefernwichtel“ und „Kinderland“ aus Elstal durften am Montag als erste alle Spielgeräte testen. Am Ende war für sie klar: alles bestens, besonders die Kartoffelsackrutsche.
Kinder der Kita „Kiefernwichtel“ und „Kinderland“ aus Elstal durften am Montag als erste alle Spielgeräte testen. Am Ende war für sie klar: alles bestens, besonders die Kartoffelsackrutsche. Quelle: Konrad Radon
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Elstal

Schon bevor am Donnerstag die ersten Besucher das neue Karls Erlebnis-Dorf in Elstal erkunden werden, durften Montag viele Kita-Kinder aus Elstal die Außenspielplätze testen. „Wir waren ja schon oft während der Bauzeit hier und haben verfolgt, wie alles wächst. Jetzt sind unsere Kinder die ersten, die die Schaukeln, Rutschen und das Tobeland ausprobieren können. Und ich kann verkünden: Alle Geräte können den Tüv erhalten“, sagte Erzieherin Bianca Gromann.

In Elstal ist das mittlerweile fünfte Karls Erlebnis-Dorf entstanden. Vom Grundstückskauf im Jahr 2011 bis zum Baubeginn im August vergangenen Jahres ist einige Zeit verstrichen, weil erst noch Zauneidechsen von dem Gelände umgesiedelt werden mussten. „Aber nach dem Start ging es so gut vor an, dass wir den Eröffnungstermin von Mitte Juni auf den 1. Mai vorziehen konnten“, erzählt der 43-Jährige. Das passe ihm sowieso besser, weil Anfang Mai die Erdbeerernte am Hauptstandort Rövershagen bei Rostock beginne und er dann dort voll eingebunden sei. Zwar werden im Elstaler Erlebnis-Dorf keine Erdbeeren angebaut, aber „am Donnerstag sind die ersten frisch geernteten hier“, verspricht Robert Dahl.

Rund neun Millionen Euro hat das Familienunternehmen Dahl in den Standort Elstal investiert. Mit 70 festen Mitarbeitern wird gestartet, Tendenz steigend, so Dahl.

Schon bevor am Donnerstag die ersten Besucher das neue Karls Erlebnis-Dorf in Elstal erkunden werden, durften einige Kita-Kinder aus Elstal die Außenspielplätze testen. „Wir waren ja schon oft während der Bauzeit hier und haben verfolgt, wie alles wächst. Jetzt sind unsere Kinder die ersten, die die Schaukeln, Rutschen und das Tobeland ausprobieren können. Und ich kann verkünden: Alle Geräte können den Tüv erhalten“, sagte Erzieherin Bianca Gromann.

Was den Besucher erwartet, ist eine Mischung aus ländlichem Freizeitpark mit Tieren und Attraktionen und einer kulinarischen Reise von Friedas Hofküche mit Rübeneintopf und belegten Brötchen bis zu alledem, was man aus Erdbeeren machen kann. Neben der Marmelade, dem Wein und dem Saft findet man auch Exoten wie Erdebeerbrot und die eigene Erdbeerbratwurst. Wer wissen möchte, wie diese Produkte hergestellt werden, kann sich das ab Donnerstag in der Hofbäckerei, der Bonbon- oder der Marmeladenmanufaktur ansehen. Und nicht nur das: Mehrmals am Tag werden die jeweiligen Meister mit einem Mikrofon ausgestattet und erklären dann jeden einzelnen Schritt.

„Bei allen Produkten, die wir anbieten oder selber machen, setzen wir auf regionale Anbieter“, sagt Robert Dahl. Für den Bauernmarkt würden noch weitere Lieferanten gesucht, die mit ihren Lebensmitteln oder auch Handwerklichem das Angebot bereichern.

Umgezogen nach Elstal ist bereits das Bienenmuseum aus Möthlow. Besonders für Schulklassen könnte dieser Bereich interessant sein, denn auf einem 40 Meter langem Weg ist die Entwicklung von der Blüte bis zum Honig dargestellt.

Unter den Spielplätzen sticht die Kletterruine hervor. Robert Dahl: „Wir wollten etwas schaffen, bei dessen Anblick die Eltern zu ihrem Kind sagen: Geht da mal lieber nicht rein.“ Ein verfallenes Haus, in dem ein geheimnisvoller Pokal versteckt ist. Den kann man aber nur zu zweit finden.

Die Kletterruine ist wie alle Attraktionen im Erlebnis-Dorf, mit Ausnahme der Traktorbahn und des noch entstehenden Maislabyrinths, kostenfrei. „Trotzdem könne man im Erlebnis-Dorf Geld ausgeben. Nicht nur beim Essen und Trinken, auch beim Kauf der vielen Produkte rings um die Erdbeere“, sagt Robert Dahl. Für den Ansturm am Donnerstag sei man gerüstet, 860 Parkplätze stehen zur Verfügung. Wer aus Elstal zu Fuß kommen will, kann den neuen Tunnel unter der B5 benutzen.

Von Jens Wegener

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