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Havelland Schlechte Zeiten für Radfahrer
Lokales Havelland Schlechte Zeiten für Radfahrer
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20:13 02.07.2019
Die Eichenallee am Radweg zwischen Stechow und Kotzen. Quelle: Norbert Stein
Kotzen/Stechow

Wie viele Touristen tatsächlich auf dem Havelland-Radweg unterwegs sind, lässt sich an der Zahl der Fahrräder messen, die auf den Hausbooten am Rathenower Havelufer befestigt sind. Mit den Fahrrädern erkunden die Gäste die Umgebung und nutzen auch den Havelland-Radweg.

Vorzeige-Projekt

Einst wurde das Projekt von Alt-Landrat Burkhard Schröder auf den Weg gebracht. Der Kreis kümmerte sich um den Bau, die Ämter, Städte und Gemeinden übernahmen für die entsprechenden Teilstücke die Straßenbaulast.

Bald eine Falle

Diese Regel wurde bald zur Falle. Denn nicht alle Kommunen hatten Geld, um den Weg regelmäßig zu pflegen. Im Amt Nennhausen wurde gerade erst viel Geld in den Havelland-Radweg investiert, um ihn für Autofahrer zu sperren.

Schlechtes Zeichen

Es wäre tragisch, wenn nun gerade hier, wo der Radweg keine Nebenrolle spielt, ein Teilstück gesperrt wird, weil Bruchholz die Radler gefährdet. Die hohen Kosten für die Baumpflege sind für die Kleingemeinden unzumutbar. Darum müssen sich das Amt Nennhausne und der Landkreis zu einem gemeinsamen Kraftakt aufraffen.

Alle haben etwas davon

Alle profitieren von den Touristen und dem Radweg. Darum darf sich auch der Kreis nicht entziehen.

Von Joachim Wilisch

Das Totholz in der Eichenallee am Havelland-Radweg zwischen Stechow und Kotzen wird zur Gefahr für Radfahrer. Darauf weist Nennhausens Amtsdirektorin Ilka Lenke hin. Einige Bäume müssen gefällt werden. Aber der Baumschnitt kostet um die 40 000 Euro.

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