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Havelland Kulturstiftung übergibt Amt Nennhausen Gemälde von Ulrike Platz
Lokales Havelland Kulturstiftung übergibt Amt Nennhausen Gemälde von Ulrike Platz
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18:20 19.03.2019
Gemälde für das Amtsgebäude Nennhausen: Landrat Roger Lewandowski, Amtsdirektorin Ilka Lenke, Ulrike Platz (v.l.). Quelle: foto: Joachim Wilisch
Nennhausen

Das Bild hat Ilka Lenke sofort gefallen. Im Atelier von Ulrike Platz – das Ilka Lenke von ihrem Dienstzimmer sehen kann – entstand das Werk a7. Buchstaben und Zahlen, die – und das war sicher nicht von Anfang an so gewollt – bestens zum Amt Nennhausen passen.

Denn ein A steht für Amt, ein n steht für Nennhausen – dazu Zahlen, die irgendwie die Beschäftigung mit Finanzen suggerieren. „Es passt eben“, freute sich Ilka Lenke am Dienstag, als das Bild offiziell von der Kulturstiftung Havelland an das Amt Nennhausen übergeben wurde.

Seit fünf Jahren da

Seit zwei Jahren hat Ulrike Platz ihr Atelier am Fouqué-Platz in Nennhausen. Vor fünf Jahren ist sie mit ihrem Mann in die havelländische Provinz gezogen. „Wir haben viel gesucht“, erinnert sich die Malerin. Und dann kam irgendwann das richtige Angebot – eine Immobilie in Nennhausen.

Ulrike Platz ist von Hause aus Pädagogin. Und daher will sie dem Betrachter des Bildes, das jetzt im Treppenhaus des Amtsgebäudes hängt, keine Schranken vorgeben. „Da kann sich jeder denken, was er will, wenn er das Bild sieht.“ Das ergebe immer wieder neue interessante Gedanken.

Brücke für Amt Rhinow

Landrat Roger Lewandowski ist Stiftungsratsvorsitzender der Kulturstiftung Havelland. Erst vor einigen Wochen hat er dem Amt Rhinow ein Gemälde von Jordis Hammer übergeben – es zeigt die Havelbrücke von Strodehne. Weitere Bilder hängen im Landratsamt, in den Gebäuden der Havelland Kliniken und anderswo. Es sei eine schöne Verbindung, so der Landrat: „Die Kulturstiftung Havelland übergibt für das Amtsgebäude in Nennhausen ein Bild mit Bezug zum Amtsgebäude und die Malerin kommt aus Nennhausen.“

Anlässlich des Geburtstages 20 Jahre Havelbrücke übergibt die Kulturstiftung ein Bild von Jordis Hammer an das Amt Rhinow Quelle: Joachim Wilisch

Das ist aber nicht der einzige Sehnsuchtsort von Ulrike Platz. Jedes Jahr fährt sie im Spätherbst über den Jahreswechsel nach Namibia. Auch dort, weitab von Nennhausen, lässt sie sich zu neuen Werken inspirieren. Dabei bildet sie sich stets fort, besucht Seminare. Und noch ein Zufall: bei einem Workshop traf sie zwei Künstler aus Steckelsdorf.

Offenes Atelier

Nun findet im Atelier von Ulrike Platz erstmals ein Workshop mit weiteren Künstlern statt. Und zum Tag des offenen Ateliers wird sie die Räume, in denen die Bilder entstehen erstmals für die Öffentlichkeit öffnen.

Und jetzt: Fontane!

Für die Kulturstiftung steht nun das Fontanejahr im Fokus. Sie hat ihr eigenes Projekt. In Ribbeck, Nennhausen, Kleßen und an weiteren Orten werden Installationen in kleineren und größeren Häuschen aus Holz angefertigt, die sich mit Fontane befassen. Das Holz für die erste Hütte wird an diesem Mittwoch geliefert. Das Interesse an allen Fontaneprojekten im Kreis ist riesig, weiß Stiftungsgeschäftsführer Bruno Kämmerling. Und er macht Lust auf mehr: „Wir haben noch nicht mal richtig angefangen.“

Von Joachim Wilisch

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