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Havelland Lernen, Üben und Verankern
Lokales Havelland Lernen, Üben und Verankern
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18:27 25.02.2013
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GÖTTLIN

. „Vom jungen Gemüse bis zur alten Schachtel“, so propagierten es die Organisatorinnen, können dort ab 13 Uhr Frauen aus dem Havelland ihre Angebote präsentieren. Mit einem etwas anderen Lösungsansatz für eine durchaus altbekannte Problemlage werden Julia Kennke aus Göttlin und Nina Omilian aus Nennhausen mit dabei sein.

Beide Frauen sind tätig als Heilpraktikerinnen für Psychotherapie und verfügen außerdem noch über Spezialqualifikationen. Deshalb hatten sie sich schon vor längerer Zeit entschieden, einmal für Frauen ein paar maßgeschneiderte Seminare anzubieten. Die Frauenwoche, die nun beginnt, hat ihnen dafür den passenden Rahmen gegeben. Julia Kennke und Nina Omilian richten im März drei mehrtägige Seminare zu den Themen „Frauenpower – aber wie?“, „Unerhört . . . (Das Kreuz mit der Kommunikation)“ und „Hilfe man(n) sieht mich nicht! (Die Angst vor dem Ich)“ aus (siehe Info-Kasten).

Die gemeinsame Basis der beiden Frauen ist ihre Arbeit als Heilpraktikerinnen für Psychotherapie. Doch wollen sie auch aus ihrem viel größeren Erfahrungs- und Fähigkeitenfundus schöpfen. Nina Omilian ist viele Jahre als Opernsängerin und Schauspielerin tätig gewesen. Sie studierte Gesang, Darstellende Kunst, Gesangspädagogik und Musikwissenschaften und arbeitet unter anderem als Mentaltrainerin und Präsentationsberaterin. „Ich war 20 Jahre auf der Bühne tätig“, sagt Nina Omilian, „und hatte immer mit Ensembles zu tun, die von Männern geleitet wurden.“ Hier die kleine Sängerin, da das große 80-Mann-Orchester: „Wie geht das?“, werde sie oft gefragt. Wie man sich in solchen Konstellationen behaupten könne, das wolle sie unter anderem in den Seminaren vermitteln.

Der Teilnehmerkreis soll eher klein gehalten werden. Nur an acht Frauen pro Seminar ist gedacht. Auf jede einzelne soll individuell eingegangen werden. „Das werden extrem intensive Veranstaltungen sein“, kündigt Nina Omilian an und verrät: Wer etwas verändern wolle, müsse anfangen, selbst etwas anders zu machen, sich selbst verändern. Mit Rollenspielen und dem Üben vorgegebener Szenen soll den Problemen nachgespürt werden, die die Teilnehmerinnen möglicherweise haben. Lösungen natürlich inbegriffen.

Wissen wird vermittelt, ja. Doch auf ganz besondere Weise will Julia Kennke zur Festigung des Erlernten beitragen. Wie mittlerweile allgemein bekannt ist, hat sie als Hypnotiseurin ihre Berufung gefunden. Mit Blick auf diese Fähigkeit teilt sie mit: „Wir wollen den Lernprozess bei den Frauen auch verankern, die Veränderungen bei ihnen auf die Festplatte bringen.“ Von Gruppenhypnose wollte sie nicht ausdrücklich sprechen, aber Gruppenmeditationen soll es auf alle Fälle geben. (Von Bernd Geske)

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