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Havelland Mehr Busse zu den Tourismus-Leuchttürmen im Landkreis
Lokales Havelland Mehr Busse zu den Tourismus-Leuchttürmen im Landkreis
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17:38 10.09.2019
Verjüngung des Fuhrparks ins nächste Jahr verschoben Die Havelbus Verkehrsgesellschaft kauft im Februar elf neue Busse für 3,5 Millionen Euro Busse wie diese hier wird die Havelbus Verkehrsgesellschaft im Februar kaufen, natürlich in der dann angesagten Ausführung. Quelle: privat
Havelland

Seit einigen Monaten ist das Buskonzept für das westliche Havelland in Kraft. Damit hat der Landkreis ein Programm aufgelegt, mit dem Dörfer öfter mit Bussen bedient, Takte enger gesetzt und neue Linien auf den Plan genommen wurden.

Mit großer Mehrheit

Bereits ein Jahr vorher trat das Konzept für Falkensee und Umgebung in Kraft. Der Kreistag trug die Entscheidungen mit großer Mehrheit mit.

Nun liegen den Kreistagsabgeordneten Zahlen vor, mit denen sie den Nahverkehrsplan für den Kreis mit Bezug auf die Jahre 2020 bis 2024 beschließen sollen. Am Dienstag debattierte erstmals der Kreistagsausschuss für Regionalentwicklung darüber. Das Hauptproblem: die Zahlen in dem Entwurf berücksichtigen folgerichtig noch nicht, wie sich die Veränderungen durch die beiden Konzepte auswirken.

Leuchttürme im Tourismus

Allerdings prognostizieren die Verkehrsplaner, dass die Menschen im Havelland Busse mehr nutzen werden, als bisher. Dabei haben sie einerseits die so genannten Tourismusleuchttürme im Blick.

Attraktionen in Karls Erlebnis-Dorf. Quelle: Tanja M. Marotzke

Dazu heißt es in dem Papier: „Ebenso bedeutend wird die weitere Entwicklung im Freizeitsektor, beispielsweise das Karls-Erlebnis-Dorf in Elstal sein. Hier sind Entwicklungen durch ÖPNV-Maßnahmen zu begleiten, um insbesondere zusätzliche Besucher aus dem Berliner Raum zu bewegen.“ Übersetzt bedeutet das: der Kreis sollte hier weitere Anstrengungen unternehmen, um das Angebot noch attraktiver zu machen.

Konstante Zahlen

Da die Schülerzahlen weitgehend konstant sind – und sogar leicht steigen werden – gehen die Planer auch hier davon aus, dass die Fahrgastzahlen ansteigen. Auch das werde sich eher im Berliner Umland auswirken. Das sollte auf die kommenden 15 Jahre so bleiben, glauben die Planer.

Gedrängel am Schulbus. Quelle: fotobild-radon

Sollte es in den Städten Rathenow und Premnitz signifikante Arbeitsplatzzuwächse geben, dann könnte sich dies ebenfalls positiv auf die Fahrgastzahlen auswirken – obwohl in dieser Region die Bevölkerungsentwicklung stagniert oder leicht rückläufig ist.

Nicht reduzieren

Eine Reduzierung des Angebotes empfehlen die Planer für 2020 bis 2024 auf keinen Fall – es werde durch die beiden Buskonzepte, die der Kreistag verabschiedet hat eher einen Nachfragezuwachs geben, weil das Angebot ausgeweitet wurde.

Kreistag entscheidet

Dem Entwurf, der zur Sitzung des Kreistages am 30. September verabschiedet werden soll, liegen auch Zahlen aus dem Jahr 2016 zugrunde, Im Jahresverlauf nutzten in der Zeit von Montag bis Freitag 3,83 Millionen Fahrgäste die Busse. Ans Samstagen waren es 193 000 und an Sonn- und Feiertagen 84 000. Hier dürfte interessant sein, wie sich die beiden neuen Buskonzepte auswirken. Dazu müssen noch detaillierte Erhebungen erstellt werden.

Von Joachim Wilisch

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