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Milower Land Fünf Freunde laden zum Bierfestival ein
Lokales Havelland Milower Land Fünf Freunde laden zum Bierfestival ein
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11:23 18.07.2018
Die Organisatoren des Bierfestivals: Axel Wusterhaus, Kevin Böhl, Florian Treue und Manuel Gaubatz (v.l.). Philipp Paproth fehlt auf dem Foto. Quelle: Christin Schmidt
Knoblauch

Echte Bierexperten sind sie zwar nicht, dennoch wollen Axel Wusterhaus und seine Freunde jetzt das erste Bierfestival im Milower Land ausrichten.

Am 11. August laden der 29-Jährige Wusterhaus und seine Freunde Kevin Böhl, Florian Treue, Manuel Gaubatz und Philipp Paproth ab 16 Uhr auf den Festplatz in Knoblauch ein und stellen den Besuchern zwölf verschiedene regionale Biere vor. Damit bekommt Knoblauch zur beliebten Mai-Party und dem Treckertreffen im Herbst nun ein drittes Fest.

„Es gibt schon seit Jahren kein Dorffest mehr in Knoblauch. Immer wieder haben Einwohner sich gewünscht, dass auch im Sommer was los ist“, erzählt Axel Wusterhaus, der selbst in Nitzahn lebt.

Auf einer Geburtstagsfeier fassten die Freunde schließlich den Entschluss, die Sache in die Hand zu nehmen und kamen recht schnell auf die Idee, ein Bierfestival ins Leben zu rufen.

Statt Bier aus aller Welt gibt es Regionales

Dazu gehört es natürlich, den Gästen verschiedene Sorten anzubieten. Die kommen in Knoblauch aber nicht aus aller Welt, sondern aus der Region. Die jungen Veranstalter haben sämtliche Brauereien angefragt. Fast alle waren von der Idee begeistert und werden ihren Gerstensaft fürs Festival liefern.

Mit dabei sind Brauereien aus Stendal, Schollene, Bad Belzig, Niemegk, Schmerzke und Wörlitz, die insgesamt zwölf verschiedene Sorten anbieten – Hefe und Pils, Helles, Dunkles, alles ist dabei. Wer alle kosten möchte, sollte sich einen Schlafplatz in Knoblauch sichern oder vor Ort zelten, so wie Gäste aus dem Fläming, die sich bereits angemeldet haben.

Natürlich wird es auf dem Bierfestival nicht nur Bier geben. Die Brauserei aus Gommern liefert Erfrischungen ohne Alkohol. Ein Weinhändler aus Knoblauch bietet Wein und Sekt an und das Burgbräuhaus Bad Belzig Liköre. Die Bildung soll auch nicht zu kurz kommen. Alle Gäste haben die Gelegenheit, sich über die Geschichte der einzelnen Brauereien zu informieren.

2019 soll es wieder ein Bierfestival geben

„Ich hatte mich vorher noch nie mit dem Thema beschäftigt und war selbst überrascht, dass es so viele Brauereien in der Region gibt“, sagt Axel Wusterhaus.

Das Regionale bekannter zu machen und Knoblauch zu beleben, das haben sich die fünf jungen Veranstalter, die auch zum Organisationsteam des Treckertreffens gehören, vorgenommen. Auch an Kinder haben sie gedacht. Die können auf der Hopseburg oder im Sandkasten Spaß haben.

Viele Knoblaucher unterstützen das Fest, helfen beim Auf- und Abbau und zapfen Bier. Sollte es zu heiß oder zu nass sein, wird im Zelt gefeiert. Das Team hofft auf große Resonanz.

Wenn es gut läuft, wollen sie 2019 wieder zum Bierfestival einladen. Mit Konkurrenzveranstaltungen müssen sie am 11. August zwar rechnen, aber Axel Wusterhaus ist sich sicher: „Wer wirklich gern ein Bier trinkt und erleben möchte, welche regionalen Anbieter es gibt, kommt zu uns.“

Von Christin Schmidt

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