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Milower Land Milower feiern Bauern- und Kunstmarkt
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10:52 30.09.2019
Später schien zum Kunst- und Bauernmarkt in Milow die Sonne. Quelle: Uwe Hoffmann
Milow

Das zu Beginn wechselhafte bedeckte Wetter, mit Wind und Nieselregen, war kein gutes Zeichen für den 15. Milower Bauern- und Kunstmarkt am Samstagnachmittag. Aber zur Nachmittagszeit setzte sich die Sonne für einige Stunden wieder durch und lockte dann doch noch viele Besucher auf das Gelände des alten Rittergutes.

Jedes Jahr im Herbst findet in Milow auf dem Gutskomplex der Bauern- und Kunstmarkt statt. Es gibt Kunsthandwerk zu sehen, außerdem sind Landwirtschaftsprodukte im Angebot. Das Rahmenprogramm gestalten Vereine und Musikgruppen.

Darüber freute sich sicher auch der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Milow, die die Gäste zum Milower Markt traditionell mit Kaffee und Kuchen versorgen. Die Frauen hatten für den Tag insgesamt 35 Kuchen und Torten gebacken.

Aus der Landfleischerei

Die herzhaften kulinarischen Gelüste bedient jedes Jahr die Landfleischerei von Fritz Turbanisch auf der Grille. Zum Herbst war sein Angebot mit Haxe und Sauerkraut und Weißwurst Münchner Art „Oktoberfest kompatibel“. Dazu gab es ein frisch gezapftes Bier. Und die Räucherspezialitäten wie Schweinelendchen oder Schinken konnten die Besucher auch gern mit nach Hause nehmen.

Talentierter Nachwuchs

Als talentierte Verkäuferin hatte der Fleischer seine elfjährige Enkelin Marlene mit am Stand. Zur Tradition des Milower Bauern- und Kunstmarkts gehören auch die Stände der Schüler und Eltern der Inge-Sielmann-Grundschule.

Cassian, Noah, Hannah und Helena aus der Klasse 4a der Sielmann-Grundschule buken unter anderem Crepes und Waffeln. Quelle: Uwe Hoffmann

In diesem Jahr buken Hannah, Helena, Cassian und Noah aus der 4a Crêpes mit verschiedenen süßen Füllungen und süße Waffeln. Dazu gab es eine dreifarbige und eine grüne Kiwi-Bowle. Der Erlös ging in die Klassenkasse. „Die Teller und das Besteck sind aus kompostierbaren Materialien produziert“, macht Helena die Käufern am Stand aufmerksam.

Wieder ein Kalender

Zum Bauern- und Kunstmarkt präsentierten die Milower „Künstler der Scheune“ ihren Künstlerkalender 2020. Stellmacher und Korbmacher boten Produkte des traditionellen Handwerks an. Die Premnitzerin Gerlinde Frei bot, strickender Weise, ihre Strickwaren feil. Und wer sich selbst künstlerisch ausprobieren wollte, war am Stand von Claudia Welsch aus Fischbeck genau richtig.

Das Lieblingstier

Hier konnte jeder, vornehmlich die kleinen Besucher, sein Lieblingstier aus weißem Gips in seinen Lieblingsfarben selbst bemalen und mit nach Hause nehmen. Das künstlerische Programm gestalteten wieder die Schüler der Milower Musikschule Fröhlich von Martina Zander, die Milower Trommlergruppe „Batumi“ und der Posaunenchor der Kantorei Premnitz-Milow.

Wieder dabei: die „Rathenower Spinnweben“ zeigten ihr traditionelles Handwerk. Quelle: Uwe Hoffmann

Und noch einmal zum leiblichen Wohl: „Auf einem Bauernmarkt hätte ich Stände mit Obst und Gemüse aus den Gärten der Milower erwartet“, merkt Frau Krüger aus Rathenow an, die Pflaumen mit nach Hause nehmen wollte. In der Tat fehlte in diesem Jahr der Stand von „Öko-Härti“. Der Marqueder Landwirt bot bisher jedes Jahr sein Obst, Gemüse, darunter alte schmackhafte Sorten an. Immer wieder probierte er neue Ideen zur Verarbeitung seiner Produkte aus und bot diese an.

Alte Kürbisse

Am Stand der Samentauschbörse alter Gemüsesorten im NaturparkZentrum gab es zumindest Kürbisse, in prächtiger Größe, wie den Hokkaido, den Roten Zentner oder den Moschuskürbis.

Von Uwe Hoffmann

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